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Wieder Alltag in der Stadt

Bischofswerda. Wenige Stunden nach dem Ende des Stadtfestes hatte gestern der Alltag die Innenstadt wieder. Schon am Morgen war der Rummelplatz an der Herrmannstraße fast geräumt, gegen Mittag war es auch auf dem Altmarkt wie immer: wenig Leute, wenig los.

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Bischofswerda. Wenige Stunden nach dem Ende des Stadtfestes hatte gestern der Alltag die Innenstadt wieder. Schon am Morgen war der Rummelplatz an der Herrmannstraße fast geräumt, gegen Mittag war es auch auf dem Altmarkt wie immer: wenig Leute, wenig los.

Noch am späten Sonntag bebte dagegen der Platz, brachten Adolf Kiertscher und die Kapelle Oberland einige tausend Menschen in Stimmung. Von dem Fluidum war auch Kiertscher begeistert. „Ich bedanke mich, das war großartig. Man müsste so ein Konzert bald wieder machen, um diese Stadt zu beleben“, sagte der Altmeister, der zum Schluss mehrere Zugaben geben musste und nahtlos zum furiosen Abschlussfeuerwerk am Markt überleitete, das die Firma Mathias Kürbs aus Dohma gestaltete.

Bezahlt wurde das Kiertscher-Konzert von der Kreissparkasse Bautzen, dem Hauptsponsor des Stadtfestes. Darüber hinaus finanzieren sich die Schiebocker Tage hauptsächlich durch weitere Sponsorenleistungen und das Engagement Ehrenamtlicher sowie aus Standgebühren. Rund 1 600 Stadtfestgäste tragen durch den Kauf einer Plakette zur Finanzierung der Schiebocker Tage bei, erklärte der Eigenbetrieb Kultur auf Anfrage.

Oberbürgermeister Andreas Erler erlebte das Stadtfest nicht mit. Er begleitete Mitglieder des Behindertenverbandes Bischofswerda nach Eggenfelden. Anlass der Reise war das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft beider Vereine, sagte der OB gestern auf Anfrage (SZ/ass).