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Wieder Brunnen vor dem Kulturpalast

Wenn die Sanierung des Hauses beendet ist, soll auch der Vorplatz neu gestaltet werden. Drei Millionen Euro kostet das.

Von Bettina Klemm und Peter Hilbert

Wasserspiele vor dem Kulturpalast. Die gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Aber das soll sich ändern. Am Mittwochabend wurden im Ortsbeirat Altstadt die Pläne für die Umgestaltung vorgestellt. Wenn im Kulturpalast ab Frühjahr 2017 wieder Konzerte stattfinden werden, soll auch das Wasser in den drei Brunnenanlagen davor wieder sprudeln. Zum Konzept gehören drei hohe Fahnenmasten, wie sie früher auch vor dem Kulturpalast standen.

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Für die Freiflächen will die Stadt insgesamt die stolze Summe von drei Millionen Euro ausgeben. Ursprünglich hatte das Rathaus auf Fördermittel gehofft. Doch die Rechnung ging nicht auf, nun muss sie die Summe allein aufbringen. Das Geld soll insbesondere vom Verkauf von Grundstücken am Neumarkt kommen. Für den Bau der Wasserbecken sind 380 000 Euro erforderlich. Der spätere Betrieb der Brunnen und die Pflege der Freiflächen kosten jährlich 80 000 Euro. Das letzte Wort dazu hat der Stadtrat, der darüber wahrscheinlich im Mai entscheidet. Er hatte vor drei Jahren das Konzept für den Platz rund um den Kulturpalast in Auftrag gegeben. Für die Sanierung und den Umbau des Kulturpalastes stehen 81,5 Millionen Euro zur Verfügung.

An der Galeriestraße soll später Platz für 25 bis 30 Taxis sein. 96 Fahrradbügel werden an der Schloßstraße geschaffen werden. Sie werden bestimmt gern von den Besuchern der Bibliothek genutzt.

Bereits mit dem Bau der Tiefgarage am Altmarkt wurden die Voraussetzungen geschaffen, damit die Besucher direkt in den Kulturpalast gelangen können. Ein Tunnel reicht bereits bis zum Gebäude. Es fehlt nur noch der Durchbruch zum ersten Untergeschoss. Diese Kosten sind bei den Umbauplänen enthalten.

An der Nordseite, der Rosmarinstraße, entsteht ein Tiefhof. Dessen Kosten werden mit 554 000 Euro beziffert. Die Schächte dienen für die Zu- und Abführung von Luft. Sie sollen überfahrbar gestaltet werden, um später Konzerttechnik besser und geräuschärmer anliefern zu können.

Stimmt der Stadtrat zu, soll bis zum Herbst 2015 das Baurecht vorliegen. Die Stadt rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2016. „Uns ist es wichtig, dass mit der Übergabe des Kulturpalastes auch das Umfeld fertig ist“, erklärte Nilsson Samuelson vom Stadtplanungsamt den Ortsbeiräten. Die Ortsbeiräte stimmten dem Konzept zwar einstimmig zu. Sie forderten aber, dass vor dem Kulturpalast entgegen bisheriger Planungen genügend Sitzmöglichkeiten geschaffen werden.