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Wieder Brunnen vor dem Kulturpalast

Wasserspiele vor dem Kulturpalast. Die gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Aber das soll sich ändern. Wenn im Kulturpalast ab Frühjahr 2017 wieder Konzerte stattfinden werden, soll auch das Wasser in den drei Brunnenanlagen davor wieder sprudeln.

Wasserspiele vor dem Kulturpalast. Die gibt es seit langer Zeit nicht mehr. Aber das soll sich ändern. Wenn im Kulturpalast ab Frühjahr 2017 wieder Konzerte stattfinden werden, soll auch das Wasser in den drei Brunnenanlagen davor wieder sprudeln. Zum Konzept, das jetzt vorgestellt wurde, gehören drei hohe Fahnenmasten, wie sie früher auch vor dem Kulturpalast standen.

Für die Freiflächen will die Stadt insgesamt die stolze Summe von drei Millionen Euro ausgeben. Ursprünglich hatte das Rathaus auf Fördermittel gehofft. Doch die Rechnung ging nicht auf, nun muss sie die Summe allein aufbringen. Das Geld soll insbesondere vom Verkauf von Grundstücken am Neumarkt kommen. Für den Bau der Wasserbecken sind 380 000 Euro erforderlich. Der spätere Betrieb der Brunnen und die Pflege der Freiflächen kosten jährlich 80 000 Euro. Das letzte Wort dazu hat der Stadtrat, der darüber wahrscheinlich im Mai entscheidet. Er hatte vor drei Jahren das Konzept für den Platz rund um den Kulturpalast in Auftrag gegeben. Für die Sanierung und den Umbau des Kulturpalastes stehen 81,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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Stimmt der Stadtrat zu, soll bis zum Herbst 2015 das Baurecht vorliegen. Die Stadt rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2016. „Uns ist es wichtig, dass mit der Übergabe des Kulturpalastes auch das Umfeld fertig ist“, erklärte Nilsson Samuelson vom Stadtplanungsamt . (SZ)