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Wieder ein Unbekannter

Jim-Patrick Müller konnte sich in Sandhausen nicht durchsetzen – deshalb passt er zu Dynamo.

© momentphoto.de/bonss

Eine Verstärkung ist Jim-Patrick Müller auf jeden Fall – für die bayerische Fraktion bei Dynamo. Der gebürtige Münchner passt aber auch zu den Dresdnern, weil ihn kaum einer kennt. Denn schon im Sommer hatte Sportvorstand Ralf Minge fast ausschließlich Spieler geholt, deren Karriere entweder ins Stocken geraten oder noch gar nicht in Gang gekommen war.

Müller hatte er auch umworben. Doch der 25-Jährige, der vorige Saison für Regensburg in der 3. Liga siebenmal getroffen hatte, entschied sich für Sandhausen. Doch beim Zweitligisten kam er auch wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz. „Ich habe mir das anders vorgestellt“, sagt er – und ist froh, jetzt bei Dynamo zu sein. „Für mich gab es nur eins, zu sehen, dass ich im Winter hierher komme.“ Er schwärmt von der einzigartigen Stimmung, die er mit Regensburg hier 2013 erlebt hat. „Für jeden Spieler in der 3. Liga ist es ein Highlight, hier auswärts spielen zu dürfen. Und wir haben jede zweite Woche ein Highlight.“

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Seinen bis Juni 2016 laufenden Vertrag in Sandhausen hat er aufgelöst, um für die nächsten anderthalb Jahre bei Dynamo zu unterschreiben. „Das erste Training hat richtig Spaß gemacht. So kann es weitergehen“, meint er nach der ersten Übungseinheit mit den neuen Mitspielern am Freitag. Müller mag nicht der „Kracher“ sein, den sich die Fans gewünscht haben, aber Minge ist von seinem Potenzial überzeugt. „Wir konnten einen technisch gut ausgebildeten Spieler nach Dresden holen, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist.“ (SZ/-ler)