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Döbelner Amtsgericht startet wieder

Erste Verhandlungen starten wieder, auch an der Zweigstelle Hainichen. Auf ein Minimum reduziert bleibt der Publikumsbetrieb.

Am Amtsgericht in Döbeln finden bald wieder Verhandlungen statt.
Am Amtsgericht in Döbeln finden bald wieder Verhandlungen statt. © Dietmar Thomas/Archiv

Döbeln. In der kommenden Woche werden wieder einzelne Verhandlungen am Döbelner Amtsgericht stattfinden. Darüber informierte am Freitag die Sprecherin des Amtsgerichtes, Richterin Karin Fahlberg. Zudem werde auch die seit dem 23. März geschlossene Zweigstelle Hainichen ihren Dienstbetrieb wieder aufnehmen, jedoch weitgehend ohne Publikumsverkehr mit weniger Mitarbeitern als üblich.

"Es wird um Verständnis gebeten, dass es bei der Bearbeitung von Anliegen zu Verzögerungen kommen kann", so Fahlberg. "In den letzten Wochen ist der Großteil der Verhandlungen am Amtsgericht Döbeln abgesetzt und der Publikumsverkehr auf das absolut erforderliche Minimum beschränkt worden“, ergänzte die Richterin. Auch in der kommenden Woche soll der Publikumsverkehr noch so gering wie möglich gehalten werden. "Die telefonische oder postalische Erreichbarkeit ist in allen Abteilungen gegeben."

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Ende März waren alle Verhandlungen im Straf- und Jugendrecht bis zum 14. April abgesagt worden. Laut Lutz Kermes, Direktor am Amtsgericht, sollten bis Freitag nur Verhandlungen von Ordnungswidrigkeiten durchgeführt werden. „Generell entscheidet es der Richter selbst“, so Kermes am 24. März. Das sei Teil der richterlichen Unabhängigkeit.

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Noch nicht abgeschlossen sind die Arbeiten am Eingangsbereich des Amtsgerichtes, wie Karin Fahlberg informierte. Geplant ist, im bisherigen Besucherraum ein Tresen mit Glasaufsatz zu bauen. Damit hat der Wachdienst künftig freie Sicht auf den Eingangs- und Wartebereich, in dem sich die Sicherheitsschleuse befindet. Vorgesehen ist auch der Einbau einer behindertengerechten Toilette.

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