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Wieder freie Fahrt auf der Schildenstraße

Wer die Schildenstraße ab sofort von Süden in Richtung Meißener Straße fährt, wird vor der Eisenbahnbrücke seinen Augen kaum trauen. Was vorher vor allem für Lastwagenfahrer eine enge Kurve mit der Gefahr...

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Wer die Schildenstraße ab sofort von Süden in Richtung Meißener Straße fährt, wird vor der Eisenbahnbrücke seinen Augen kaum trauen. Was vorher vor allem für Lastwagenfahrer eine enge Kurve mit der Gefahr zum Anecken war, ist jetzt eine übersichtliche Straße mit beidseits gepflasterten Bürgersteigen.

Neue Verkehrsinsel

Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos), Wasserbetriebsgeschäftsführer Michael Viebig und Vertreter der Baubetriebe haben gestern Mittag den Straßenabschnitt mit 14 Tage über die geplante Bauzeit frei gegeben.

Rund 1,15 Millionen Euro sind hier für einen neuen Abwassersammelkanal für ganz Radebeul-Ost, für eine neue Trinkwasserleitung und für die Straßengestaltung samt gut 400 Quadratmeter Grundstückskauf eingesetzt worden.

Auch der später geplante Abzweig in die Gartenstraße ist schon angedeutet. „Wir können hier allerdings erst bauen, wenn die Steigung der Straße klar festgelegt ist“, sagt Müller.

Direkt vor der Brücke gibt es jetzt auch eine kleine Verkehrsinsel. Hier sollen Fußgänger und künftig auch Radfahrer die Straße gefahrloser als bisher queren können. Ob die Strecke dann gepflastert bleibt, ist allerdings offen.

Was für die Passanten nicht sichtbar ist, aber den meisten Aufwand, auch finanziell mit rund 900000 Euro, verursacht hat, ist der Bau an den Wasserleitungen. Immerhin hat der Wassersammler hier einen Durchmesser von 140 Zentimetern. Er wurde in einem 130 Meter langen Tunnel – der mit einem Minibagger gegraben ist – unter der Bahnbrücke hindurch verlegt.