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Wieder Sport im Harthaer Wäldchen

Der Verein Jugend aktiv Harthe hat den Trimm-dich-Pfad nach der Zerstörung durch zwei Sturmtiefs wieder aufgebaut. Nicht nur Freizeitsportler nutzen ihn.

Der Trimm-Dich-Pfad im Harthaer Stadtwäldchen ist in den vergangenen Monaten neu aufgebaut worden. Er wird von verschiedenen Sportgruppen, aber auch den Harthaer Kindergärten und Schulen genutzt.
Der Trimm-Dich-Pfad im Harthaer Stadtwäldchen ist in den vergangenen Monaten neu aufgebaut worden. Er wird von verschiedenen Sportgruppen, aber auch den Harthaer Kindergärten und Schulen genutzt. © Dietmar Thomas

Hartha. Es ist warm an diesem Tag. Über 30 Grad zeigt das Thermometer. Doch das hält einige junge Frauen nicht vom Sporttreiben ab. Sie kommen aus Hartha, Waldheim, Döbeln, Nauhain, Schweta. Im Harthaer Stadtwäldchen nutzen sie den neu errichteten Trimm-dich-Pfad. 

„Wir treffen uns jeden Mittwoch in Hartha zur Outdoor-Fitness. In der Gruppe macht das einfach mehr Spaß“, sagt Gina Wendler aus Döbeln. „Und der neue Trimm-dich-Pfad erweitert die Möglichkeiten“, ergänzt Trainer Glenn Bauerochse.

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Die Mitglieder des Vereins Jugend aktiv Harthe haben den Pfad in den vergangenen Monaten wieder komplett aufgebaut. Das Areal für die Freizeitsportler war wie das gesamte Stadtwäldchen von Orkantief „Friederike“ im Januar 2018 und Sturmtief „Eberhard“ im März 2019 betroffen. Waren im September des vergangenen Jahres nur einige Stationen nutzbar, so stehen jetzt wieder alle zehn Bereiche zur Verfügung.

Zehn Stationen für Harthaer Sportler

„Wir haben uns mit der Stadt abgesprochen, wie wir den Trimm-dich-Pfad wieder aufbauen und auch die entsprechende Unterstützung erhalten“, sagt Ronny Walter, Vorsitzender des Vereins Jugend aktiv Harthe. Der Pfad sei etwas komprimiert worden. „Er ist im vorderen Bereich des Wäldchens aufgebaut worden, der nicht von den Schäden betroffen ist“, so Walter.

Im Januar habe man die neuen Schilder für die zehn Stationen bestellt. „Ein Schild kostet etwa 100 Euro“, so Walter. Durch den Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie habe sich der Aufbau der Stationen sowie der Umrandungen etwas verzögert. An den ersten beiden Stationen sind verschiedene Aufwärmübungen möglich. 

Es gibt eine Kraftarena (Station 3) und eine Station für Dehnübungen (4). Weiter folgen die Bereiche Taillenbeuge, Knieheber, Wechselsprint, Kniebeuge, Kniestrecker und Stützstoß. Außerdem wurde eine Laufstrecke eingerichtet.

Ronny Walter hofft, dass der Trimm-dich-Pfad lange erhalten bleibt. Damit spielt er nicht unbedingt auf neue Wetterkapriolen an. „Es gibt immer wieder mutwillige Zerstörung“, sagt Walter. Dabei würden sogar die Schilder mitsamt ihren Fundamenten herausgerissen.

Verein bei Wiederaufbau durch Corona ausgebremst

Durch den Corona-Lockdown sind auch die Aktivitäten des Vereins, der derzeit 72 Mitglieder hat, etwas ausgebremst worden, sagt Ronny Walter. So sei die Mitgliederversammlung abgesagt worden. „Vielleicht können wir die gegen Ende des Jahres nachholen“, hofft Walter.

Glenn Bauerochse leitet das Sportzentrum Hartha aktiv, das in Zusammenarbeit mit dem Physiotherapie- und Rehazentrum, dem Verein Gesundheitssport Döbeln und ML Sports verschiedene Kurse anbietet

Glenn Bauerochse ist Leiter des Harthaer Sportzentrums, das auch Kurse im Freien anbietet.
Glenn Bauerochse ist Leiter des Harthaer Sportzentrums, das auch Kurse im Freien anbietet. © Dietmar Thomas

Dazu gehören neben dem Outdoor-Kurs, der auch freitags in Döbeln abgehalten wird, zum Beispiel die Kurse Rückenfit und Sport mit Kinderwagen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend aktiv Harthe sei hervorragend. Ronny Walter bestätigt das. „Für uns ist es schön zu sehen, dass der Trimm-dich-Pfad von den Freizeitsportlern so gut angenommen wird“, sagt der Vereinschef. 

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