merken
PLUS

Wiedersehen mit Istanbul

Der Dresdner SC trifft in der Champions League auf Fenerbahce. Dieses Duell weckt auch unschöne Erinnerungen.

Dresden. Als der nächste Gegner in der Champions League ausgelost wird, sitzen die DSC-Frauen noch im Flieger auf dem Rückweg aus Moskau. Erst knapp zwei Stunden später erfährt die Mannschaft gestern Mittag im Landeanflug, wohin die nächste Europareise geht, nämlich nach Istanbul zu Fenerbahce. Zuvor, am 11. Februar, ist der DSC Gastgeber für den Klub, dessen Fans beim letzten Aufeinandertreffen Anfang 2012 in der Margon-Arena zu temperamentvoll feierten. 70 Sitzschalen gingen damals im Gästeblock zu Bruch, der Verein blieb auf den Kosten sitzen.

Doch beim Dresdner SC ist man deshalb nicht beunruhigt. „Es gab damals ein paar Schwierigkeiten“, sagt Geschäftsführerin Sandra Zimmermann, „aber wir freuen uns riesig auf diesen Giganten.“ Trainer Alexander Waibl erinnert sich an die „temperamentvollen Fans“, unter denen auch einige „unerzogene“ waren. „Es ist asozial, wenn man die Halle beschädigt.“ In Summe sei es aber harmlos gewesen.

Anzeige
„Jetzt bin ich Ruderer“

Der Rudernachwuchs legt in Dresden-Cotta wieder los – trotz geringer Körpergröße.

Seine Mannschaft verlor damals beide Spiele. „Fenerbahce gehört zu den drei besten Vereinsmannschaften der Welt, ist ein Titelkandidat. Sie haben die physische Stärke von Moskau und die Technik und Taktik von Busto Arsizio“, erklärt Waibl. Die K.o.-Spiele überhaupt erreicht zu haben, sieht er als „weiteren großen Schritt“. Dem folgt schon morgen wieder der Bundesliga-Alltag – beim Köpenicker SC. (SZ/mw)