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Wiedersehensfreude nach dem Konzert

Na hoppla. Ute Freudenberg(50, „Jugendliebe“) stolperte am Mittwochabend über die Füße von CDU-Kreisgeschäftsführer Peter Liebers (51). Nach dem Chanson-Abend in der Copitzer Herderhalle drängte sie sich zügig durch die wartenden Fans zu dem Tisch, an dem die Sängerin Autogramme geben sollte.

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Na hoppla. Ute Freudenberg(50, „Jugendliebe“) stolperte am Mittwochabend über die Füße von CDU-Kreisgeschäftsführer Peter Liebers (51). Nach dem Chanson-Abend in der Copitzer Herderhalle drängte sie sich zügig durch die wartenden Fans zu dem Tisch, an dem die Sängerin Autogramme geben sollte. Sportlich elegant fand sie schnell ihr Gleichgewicht wieder, fing sich in den Armen von Liebers ab. Sekunden später wars vergessen. Freudenberg war überwältigt, als Maria Ebenroth (84) vor ihr stand. Die Graupaerin war in ihrer Schulzeit ihre Pionierleiterin, lehrte sie Staatsbürgerkunde und Geschichte. „Ute war eine gute Schülerin, machte gern Sport, war aber etwas pummelig. Bis sie für die Musikschule vorgeschlagen wurde, wollte sie Lehrerin werden“, erinnert sich die rüstige Rentnerin. In der Fanschar traf Ute Freudenberg auch Sylvia Puls. Die 39-jährige Kriminalistin vom Sonnenstein gründete vor 25 Jahren ihren ersten Fanclub. „Ich lernte Ute bei einem Gesprächsforum vor einem NVA-Konzert mit der Gruppe „Elefant“ kennen, bin seitdem von ihr hingerissen.“ Zu DDR-Zeiten reiste die Pirnaerin der Künstlerin hinterher, kennt ihre Familie, war bei ihrer Hochzeit dabei und holte sie jetzt nach Pirna. (df)

Weihnachten rückt immer näher. Und Gastwirt Walter Matzke (56, Gasthof Obervogelgesang) kämpft darum, seine Lichterpyramide zum dritten Mal auf dem Dresdner Striezelmarkt zu präsentieren. 2004 wurde der zehn Meter hohe Holzbau von den SZ-Lesern zur besten Pyramide der Landeshauptstadt gekrönt. Und jetzt? „Es war damals eine Vision zur 800-Jahr-Feier-Dresdens. Das City-Management wollte als Krönung 24 solcher Pyramiden aufstellen.“ Matzke kaufte eine. Die Aktion wurde jedoch verworfen. Kein Geld. Er will nun sein Schmuckstück wie vor zwei Jahren vereinbart aufstellen. „Ich habe in die Pyramide investiert, um das Projekt zu unterstützen. Doch die Stadt lässt mich abblitzen“, sagt Matzke enttäuscht.

Jetzt kann er wieder knipsen was das Zeug hält – und viel mehr als bisher: Dohnas Tischlermeister Rudolf Werner. Seit seinem 65. Geburtstag vorige Woche hat er wieder einen Fotoapparat – statt der alten Voigtländer eine Nikon. Die Familie schenkte ihm eine Digicam, der neuste Stand der Technik. „Als ich und meine Frau im August in Südtirol nahe Hochmut wanderten, ließ ich unseren Apparat an einem Zaun hängen. Als ich noch mal hin bin, war er weg.“ Ob Tischler Werner mit der Technik zurechtkommt? „Keine Bange. Ich werde mich schon reinfuchsen.“

Zimmi könnte eigentlich gleich bei mir anfangen“, scherzt Sporttherapeutin Birgit Schmieder (51) vom gleichnamigen Gesundheitsinstitut in Bad Schandau. Gemeint war damit Gert Zimmermann (55). Der Moderator knetete kürzlich Schmieders Studio-Modell Annett Thiele durch.

Im „Chefduell“ von MDR 1 Radio Sachsen, bei dem das Team um Hotelier Daniel Mitzscherlich(34) vom Elbhotel das Schlemmerfrühstück gewann, war die 29-Jährige das „Wellness-Opfer“, bei dem Radiomann „Zimmi“ Hand anlegen musste. Während es sich die Bediensteten im Hotel gut gehen ließen, bereitete die Radio-Quasselstrippe im Schweiße seines Angesichts eine Quarkmaske für den Rücken und hüllte die junge Frau in eine Folie. „Wir haben uns halb tot gelacht“, sagte Birgit Schmieder nach der Prozedur. (df)