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Wildunfälle rund um Radeberg nehmen massiv zu

Kurz vor Leppersdorf wechselte gleich eine gesamte Wildschwein-Rotte die Fahrbahn.

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Keine Nacht vergeht, in der die Beamten des Radeberger Polizeireviers nicht zu einem Wildunfall gerufen werden. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Radeberg und Leppersdorf war dabei gleich eine gesamte Rotte Wildschweine unterwegs, ein 37-jähriger Opelfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, rammte einen der Schwarzkittel. Sachschaden am Auto: rund 3000 Euro.

Unfall auch in Ottendorf

Ebenfalls ein Wildschwein war Sonntagnacht, kurz vor 23 Uhr, in der Laußnitzer Heide über die Bundesstraße97 gerannt. Ein 26-jähriger Autofahrer war gerade von Ottendorf nach Laußnitz unterwegs, rammte das Tier, das sofort tot war. Auch hier entstand hoher Sachschaden.

800 Euro Schaden sind bei einem Unfall zwischen Kleinröhrsdorf und Großröhrsdorf zu beklagen. Hier war ein 22-jähriger Honda-Fahrer mit einem Wildschwein zusammengestoßen. Betroffen von Wildwechsel ist dabei auch die „tiefergelegte“ neue Ortsumgehung zwischen Radeberg und Großerkmannsdorf; hier war bekanntlich Freitagnacht ein Reh in einen Unfall verwickelt gewesen – der erste Unfall auf der neuen Umgehungsstraße (SZ berichtete).

Polizei rät zu Vorsicht

Radebergs Polizei-Chef Ulrich Knöpfle warnt auf Grund der Häufung der Wildunfälle nun dringend zu Vorsicht. „Vor allem, wenn man mit dem Auto nachts in Wäldern unterwegs ist“, so Ulrich Knöpfle. Im Moment, so die Beobachtungen des Polizei-Chefs, sei das Wild im Rödertal sehr aktiv. (SZ/JF)