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Wilsdruff kann Millionen investieren

Die Stadt kann ein weiteres Förderprogramm anzapfen. Davon werden auch die Jüngsten in der Stadt profitieren.

© Symbolbild: dpa

Die Stadt Wilsdruff wird ins Städtebauförderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (SOP) aufgenommen. Innenminister Roland Wöller (CDU) übergab am Montag an Bürgermeister Ralf Rother (CDU) den Bescheid. Mit diesem werden der Stadt aus dem neuen Förderprogramm erstmalig 714 000 Euro für Stadtentwicklungsmaßnahmen bewilligt. „Es ist wichtig, dass wir in den ländlichen Gebieten Sachsens mit staatlicher Unterstützung strukturelle Impulse setzen“, so Wöller. Das stärke die Regionen außerhalb der Großstädte, eröffne den Menschen neue Perspektiven für die weitere Entwicklung und mache das Leben auf dem Land noch lebenswerter.

Insgesamt stehen der Stadt über vier Millionen Euro bis zum geplanten Förder-Ende am 31. Dezember 2027 zur Verfügung. „Die Stadt Wilsdruff hat eine umfangreiche Ziel- und Maßnahmeplanung für das Innenstadtgebiet erarbeitet“, so Rother. Die Aufnahme in das Förderprogramm sei wichtig, um auch nach Abschluss des Sanierungsgebietes „Stadtkern“ zukunftsfähig und nachhaltig weiterzuentwickeln. So sind stadtklimatische sowie energetische Maßnahmen geplant.

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Das Förderprogramm richtet sich in erster Linie an Städte und Gemeinden. Aber auch Private können Anträge stellen, wenn ihre Maßnahme städtebaulich bedeutsam ist. Einrichtungen der Stadt sollen unter ökologischen Gesichtspunkten um- und neugebaut werden. Dabei werden regenerative Energieträger zum Einsatz kommen. Geplant sind unter anderem die Sanierung von Dach und Fassade der Kita Landbergweg, die Erweiterung der Grundschule und die Sanierung des Verwaltungsgebäudes. Anders als bei der Stadtkernsanierung sind nach Abschluss dieses Programmes keine Ausgleichsbeträge zu entrichten, so Rother.

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Bis zum 6. September können sich die Bürger im Rathaus sowie auf der Internetseite der Stadt über die Maßnahmen informieren. Das Fördergeld kommt aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Kommune, Land und Bund beteiligen sich zu je einem Drittel an den Projektkosten. Für den Stadtumbau hat Wilsdruff zwischen 1997 und 2012 bereits insgesamt rund 7,15 Millionen Euro aus Bund-Länder-Mitteln erhalten. (SZ/mb)

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