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Wilsdruff sucht Storchexperten

Die Stadt möchte die Einheimischen und Besucher über die Geschichte der Horste informieren.

In Wilsdruff fühlen sich Störche wohl. In der Stadt gibt es gleich drei Horste. Das Rathaus möchte das nun würdigen.
In Wilsdruff fühlen sich Störche wohl. In der Stadt gibt es gleich drei Horste. Das Rathaus möchte das nun würdigen. © Frank Grunze

Die Stadt Wilsdruff will an den Storchenhorsten im Stadtgebiet Infotafeln errichten.  Dazu benötigt die Verwaltung aber noch Informationen von Experten und interessierten Bürgern. Zu klären sind Fragen wie diese: Seit wann gibt es die Storchenhorste? Wann wurde der erste Storch am jeweiligen Ort gesichtet? In welchen Jahren waren die Horste besetzt? Und in welchen Jahren gab es Nachwuchs? Die Stadt bittet auch um Fotos. Wer diese bereitstellen kann, wird gebeten, Ort und das Jahr zu notieren. 

Der Weißstorch zählt in Europa zu den besonders gefährdeten und schutzwürdigen Arten. Offenes, feuchtes Grasland, das heißt, traditionell bewirtschaftete, extensiv genutzte Wiesen und Weiden sind in Europa Mangelware geworden. Umso erfreulicher sei es, dass es Störche immer wieder nach Wilsdruff zieht. In unterschiedlichen Abständen kommen sie in die Kernstadt, nach Limbach und Mohorn. Oft gelingt es diesen auch, Jungtiere aufzuziehen, heißt es aus dem Rathaus. Das wolle man nun mit Infotafeln unweit der Horste würdigen.

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Wer helfen kann und will, kann seine Hinweise per Mail oder telefonisch an das Rathaus weiter geben. 

Kontakt: [email protected]

Telefon: 035204 463102

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