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Windbergbahn startet in die Saison

Zwei Wanderungen führen rund um die Strecke. Dabei stellt der Verein auch neue Pläne vor.

Von Nora Domschke

Mit Volldampf in die neue Eisenbahnersaison: Pünktlich zum Osterfest öffnen die Windbergbahner die Tore zum Bahnhof Gittersee. Am heutigen Sonnabend können die Besucher in der Zeit von 10 bis 16 Uhr das Museum sowie das historische und noch immer betriebsfähige Stellwerk besichtigen. Dabei werden Mitglieder des Windbergbahnvereins Interessantes zu den Schienenfahrzeugen in der Abstellanlage erklären. Für die kleinen Gäste hat der Osterhase eine Überraschung vorbereitet.

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Die Wanderfreunde unter den Eisenbahnbegeisterten können sich außerdem auf eine der beiden Sternwanderungen begeben. Anders als vermutet, finden die nicht in der Nacht statt, sondern am Sonnabendmorgen. Dabei erfahren die Teilnehmer Wissenswertes aus der Bergbaugeschichte der Region. So startet die erste Tour 9 Uhr an der Gleisschleife Coschütz. Sie führt durch den historischen Stadtteil entlang an den rekultivierten Halden der Wismut GmbH, hinunter in das Kaitzbachtal. Dann geht es Richtung Cunnersdorf, wo die Wanderer die abgebaute Strecke der Windbergbahn nach Gittersee besichtigen. Auch hier soll der Osterhase unterwegs gewesen sein, die dreistündige Wanderung ist also für Kinder geeignet.

Ausflugsfahrten erst im Mai

Die zweite Tour beginnt 10 Uhr am Bahnhof in Freital-Birkigt. Dort zeigt der Verein das neu aufgebaute Holzhäuschen des einstigen Schrankenwärterpostens. Anschließend wird der geplante Streckenanschluss an die Hauptbahn Dresden–Werdau und die Baustelle entlang der Strecke bis zum Bahnhof Gittersee vorgestellt. Dort wurden im Winter unter anderem neue Holzschwellen verlegt und die Gleise freigeschnitten. Die Wanderungen kosten jeweils fünf Euro pro Person. Der Eintritt auf die Bahnhöfe ist hingegen kostenlos.

Fahrten mit der Windbergbahn gibt es am Sonnabend indes noch keine. Der erste Ausflugstermin findet am 17. Mai mit mehreren Sonderfahrten statt.