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Windparkplaner und Bürger reden miteinander

Nüchtern betrachtet ist keine Forderung der Bürger zum Windpark erfüllt.

Die Bürgerinitiative Großenhain-Nord hat bislang auf keine ihrer Fragen an den Planungsverband vom 28. März eine Antwort erhalten. Außerdem wurde noch keine Visualisierung angefertigt, wie im Mai bei der Rundreise des Verbandes versprochen, und auch eine Windmessung – als Grundlage jeder Planung – ist bisher nicht erfolgt. Trotzdem ist vieles passiert.

Die Bürgerinitiativen haben sich vernetzt, einen Landesverband gegründet, dem auch der Straucher Kai Richter angehört. Für den 13.November hat die FDP eine Konferenz mit den Bürgerinitiativen einberufen. Außerdem wird mit der TU Freiberg ein Mediationsverfahren zwischen Windparkplanern und Bürgerinitiativen stattfinden. Was das bewirkt, ist offen. Entscheidend wird sein, ob der Landesentwicklungsplan, Teilfachplan Wind, nach seiner Überarbeitung nochmals ausgelegt oder gleich in Gesetzesform gegossen wird. Derzeit läuft dazu vieles hinter den Kulissen in den Ministerien. Viel wird auch davon abhängen, welche Energieziele Sachsen vorgibt. Ob die geplanten Windparks, zum Beispiel in Großenhain und Rödern, verkleinert werden oder wegfallen, ist damit völlig offen. (ulb)

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