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Winterdienst-Ärger am Lämmerberg

Die Straße zwischen den beiden Orten ist beliebt. Doch im Winter gibt es dort Probleme.

© Symbolbild: Marko Förster

Von Franz Herz

Beerwalde/Reichstädt. Auf der Straße, die zwischen Reichstädt und Beerwalde über den Lämmerberg führt, gibt es Abstimmungsprobleme. Dieser Weg ist rund drei Kilometer lang, schmal, aber für Autofahrer dennoch eine beliebte Verbindung zwischen den beiden Dörfern. Nun haben aber die Stadt Dippoldiswalde und die Gemeinde Klingenberg dort den Winterdienst unterschiedlich gehandhabt. Die Grenze zwischen beiden Kommunen liegt etwa einen Kilometer außerhalb von Beerwalde. Und es kam vor, dass von Beerwalde bis zur Gemeindegrenze die Straße vom Schnee geräumt war und die Autofahrer auf Dippser Gebiet auf Schneewehen gestoßen sind, wie der Dippser Stadtrat Sten Scannewin (Freie Wähler) berichtet hat. „Gibt es da keine Abstimmung zwischen den Gemeinden?“, fragt er.

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Der Winterdienst auf dieser Straße hat keine hohe Priorität, teilte Thomas Quinger, der Leiter des Bauhofs Dippoldiswalde, mit. Von Reichstädt bis zum Sportplatz muss auf jeden Fall geräumt werden. Wenn es aber eng wird, kommt die restliche Strecke in Richtung Beerwalde erst später an die Reihe. Das war vergangene Woche der Fall. Quinger versprach aber, sich mit seinen Kollegen in Klingenberg abzusprechen, damit die Straße einheitlich geräumt wird. Als Alternative besteht die Möglichkeit, zwischen Reichstädt und Beerwalde über Ruppendorf zu fahren.

Früher galt auf der Straße eine andere Regelung. Sie wurde im Winter komplett gesperrt. Das galt allerdings auch, wenn gar kein Schnee lag und die Straße frei war. Das war zwar auch eine einheitliche, aber keine gute Lösung.