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Winterdienst fährt 4 bis 20.30 Uhr

Geräumt werden vor allem die Hauptstraßen. In der Nebenzeit rückt die Stadt nur bei Glätte aus.

Von Matthias Weigel

Der Winter hat seine ersten, zaghaften Spuren bereits hinterlassen. In den nächsten Tagen nun könnte er richtig loslegen, wenn man einigen der sehr unterschiedlichen Meldungen der Meteorologen Glauben schenkt. Doch egal wie: Der Winterdienst der Stadt ist in Bereitschaft.

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Prinzipiell wird bei Schnee und Glätte laut Stadtverwaltung montags bis freitags in der Zeit von 4 bis 20.30 Uhr geräumt. In der Zwischenzeit sowie an Wochenenden und Feiertagen besteht nur ein eingeschränkter Straßenwinterdienst, heißt es. Ausnahmen gibt es lediglich bei extremen Witterungsverhältnissen.

Das Straßennetz der Stadt wurde für den Winterdienst in zwei Dringlichkeitsstufen sowie in ein unbetreutes Nebennetz untergliedert. Zur Dringlichkeitsstufe I gehören wichtige Hauptstraßen und Autobahnzubringer, wie unter anderem Burgker, Carl-Thieme-, Coschützer, Dresdner, Kesselsdorfer, Kohlsdorfer, Poisental-, Rabenauer, Somsdorfer, Tharandter und Wilsdruffer Straße. Zur Stufe II rechnet Freital die Zubringer zu den wichtigsten Verkehrsadern sowie untergeordnete Straßen mit viel Anlieger-Verkehr.

Für den Einsatz der Winterdienstfahrzeuge wurden sieben verschiedene Räumrouten festgelegt. „Um die Fahrzeuge optimal auszulasten, werden ringförmige Fahrtrouten gefahren, in denen Straßen verschiedener Dringlichkeit enthalten sind“, teilt die Stadt mit. Winterdienstleistungen im Nebennetz erfolgen nur nach Eintritt extremer Winterereignisse und wenn das Hauptnetz vollständig befahrbar ist. An gefährdeten Strecken stellt die Stadt Streusandboxen auf. Das Streumaterial sei allerdings ausschließlich für Notfälle zu verwenden. Eine Verwendung als normales Streumaterial für Gehwege sei illegal.