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Winterschutz ist nicht dekorativ

Vertrocknete Stängel und Laub sehen nicht hübsch aus, bewahren die Pflanze allerdings vor Frostschäden.

Von Annett Damm

Es gibt nur wenige Pflanzen, die im Herbst geschnitten werden. Es sieht nicht ganz so dekorativ aus, wenn vertrocknete Stängel zu sehen sind, aber für die Pflanzen ist das ein natürlicher Winterschutz. Die meisten Ziersträucher benötigen höchstens einen Formschnitt. Sie sollten nach der Blüte gekürzt werden, sonst schneidet man die Knospen für das nächste Jahr weg. Das Laub, was sich jetzt ansammelt, kann kompostiert werden. Größere Mengen oder hartlaubiger Abfall sollten geschreddert oder eingegraben werden. Durch Erdwärme und Feuchtigkeit zersetzt es sich schnell. Aber auch ein schöner Laubhaufen hat Vorteile. Dieser dient für viele nützliche Tiere als Winterquartier.

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Die Bekämpfung von Schnecken ist noch nicht zu Ende. Sie sind gerade dabei, die Nachkommen für das nächste Jahr zu platzieren. Bei etwas wärmeren Temperaturen legen sie Eier, deshalb sollte man noch Schneckenkorn streuen. Auch Blattlaus und andere Schädlinge bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Sie kriechen in die Rinde oder Blattachseln, legen frostfeste Eier in Bäumen und auch in Kübelpflanzen ab. Durch die wärmeren Temperaturen haben Sie dann oft schon im Januar oder Februar, wenn man den Pflanzen in der Ecke wenig Aufmerksamkeit schenkt, die ersten Schädlinge. Deshalb sollte man die Pflanzen vor dem Einwintern mit Pflanzenschutzmittel einsprühen oder Pflanze, die im Winter gegossen werden, mit Pflanzenschutzstäbchen bestücken.