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"Wir brauchen höhere Löhne"

Zum 1. Mai riefen in Dresden Parteien und Gewerkschaften zu mehr Solidarität auf.

Zum 1. Mai riefen in Dresden Parteien und Gewerkschaften zu mehr Solidarität auf.
Zum 1. Mai riefen in Dresden Parteien und Gewerkschaften zu mehr Solidarität auf. © SZ/Julia Vollmer

Dresden.  In der Coronakrise leiden alle. Familien, Arbeitnehmer und Firmen. Die Aktion zum 1. Mai auf der Prager Straße von SPD, Linke und Grüne gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Verdi ganz im Zeichen der Krise. 

„Es ist besonders in diesen Zeiten wichtig, auf die Rechte der Arbeitnehmer hinzuweisen. Viele Menschen stehen wegen der derzeitigen Situation vor großen finanziellen Herausforderungen", so Albrecht Pallas, Vorsitzender der SPD Dresden. Besonders Menschen mit kleinen Einkommen müssten unterstützt werden. „Zu guten Arbeitsbedingungen gehören gute Tarifverträge. Die Menschen in Sachsen arbeiten fast zwei Wochen mehr im Jahr als ihre westdeutschen Kollegen und verdienen dabei brutto 700 Euro weniger. Es sei Zeit für eine höhere Tarifbindung – mit höheren Löhnen, größerem Schutz und besseren Arbeitsbedingungen durch starke Gewerkschaften.

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Auch Andre Schnabel vom DGB Dresden fordert Entlastung für die Arbeitnehmer in der Krise. "Das Kurzarbeitergeld sollte, vor allem bei Familien aufgestockt werden auf 80 Prozent", so Schnabel. 

Grünen-Chefin Susanne Krause forderte zum 1. Mai auch auf die Frauenrechte zu schauen. "Immer noch verdienen Frauen bei gleicher Arbeit weniger als Männer." Linken-Vorsitzende Anne Holowenko sprach sich dafür aus, Gesundheit nicht länger als Ware zu betrachten. "Es kann nicht sein, dass bei den städtischen Kliniken immer mehr auf den Gewinn geschaut wird."

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