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Görlitz

Wir haben allen Grund zur Zuversicht

Die Menschen im Kreis Görlitz haben die zweite Phase der Corona-Pandemie gut gemeistert, findet SZ-Redakteur Sebastian Beutler. Das macht Mut fürs Kommende.

Grundschule Schöpstal öffnet wieder
D, Sachsen, Ebersbach, 18.05.2020
Foto: Nikolai Schmidt
Grundschule Schöpstal öffnet wieder D, Sachsen, Ebersbach, 18.05.2020 Foto: Nikolai Schmidt © Nikolai Schmidt

Das Herunterfahren des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie war ein Klacks im Vergleich zu der Rückkehr in den Alltag. Das spürten wir zur Genüge in den vergangenen Wochen. 

Erst konnten Geschäfte wieder öffnen, dann Friseure, Kosmetikstudios, Gaststätten, Hotels, Fitnessstudios, Schulen, Kitas. Doch wer dachte, dass nach den zehn Wochen Ausnahmezustand einfach an den Alltag von Mitte Februar angeknüpft wird, der sieht sich nun eines Besseren belehrt. 

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Überall gibt es Auflagen, die auch das Geschäft erschweren. Noch fehlen die Touristen den Gaststätten und Cafés, aber selbst wenn sie da wären, dürften sie nicht in der Zahl den Kaffee genießen wie zuvor. Das schmälert den Umsatz, niemand weiß, ob es sich lohnen wird, den Laden wieder zu öffnen. Den Händlern fehlen die polnischen Kunden – und auch die deutschen Konsumenten halten sich zurück.

Trotz dieser Unsicherheiten haben ganz viele nicht gezögert, auch unter den verschärften Hygiene-Regeln loszulegen, als es wieder möglich war. Die SZ in Görlitz und Niesky hat in den vergangenen zehn Wochen Menschen getroffen und begleitet, die sich Sorgen machten und doch den Mut fanden, neu zu starten. Auch in diesen Tagen erscheinen diese Kurzporträts sowohl in der Tageszeitung als auch online. 

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Damit endet langsam die zweite Phase der Pandemie. In Görlitz und im Kreis haben wir sie ganz gut gemeistert. Das sollte uns Zuversicht geben.

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