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„Wir sind sehr zufrieden“

Das historische Stadtvolk organisierte am Wochenende erstmals einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Sturm Xaver behinderte jedoch den Start.

Frau Grosche, Sturm Xaver hat ja am Wochenende ganz schön gewütet. Wie haben sich die chaotischen Wetterverhältnisse auf den historischen Weihnachtsmarkt ausgewirkt?

Wir konnten den historischen Weihnachtsmarkt am Freitagabend leider nicht eröffnen. Das Wetter ließ es einfach nicht zu. Wir haben am Freitag tagsüber zwar mit dem Aufbau begonnen. Doch der Sturm war so stark, dass es unser Bühnenzelt weggeweht und beschädigt hat. Das konnten wir leider das ganze Wochenende nicht mehr wieder aufbauen. Dadurch ist auch das Puppenspiel ausgefallen, denn die Kulisse dafür sollte in dem Bühnenzelt aufgebaut werden.

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Am Sonnabend und Sonntag hatte der historische Weihnachtsmarkt dann geöffnet. Wie zufrieden sind Sie?

Wir sind sehr zufrieden. Vor allem an den Nachmittagen waren viele Besucher da. Wir schätzen, dass wir bis zu 4 500 Gäste hatten. Den Eintritt haben wir um einen Euro gesenkt, um die Leute für Freitagabend und das fehlende Puppenspiel zu entschädigen. Die Kinder und Jugendlichen durften fast alle kostenlos rein. Die Langen Kerls haben das für uns am Einlass übernommen. Sie haben die Messlatte, unter der die Kinder durchpassen sollten, einfach etwas höher gehalten und für gute Stimmung gesorgt. Trotzdem einige Programmpunkte wegen des Sturms ausfallen mussten, hoffen wir, dass unsere Gäste mit den anderen Attraktionen, wie der Feuershow, der Opernsängerin Angela Marten oder den Schwertkämpfen, zufrieden waren.

Was hätte Ihrer Meinung nach noch besser laufen können?

Wir hätten uns vielleicht auf die Witterung besser einstellen sollen, aber so ein Sturm ist auch nicht alltäglich. Ansonsten werden wir versuchen, kleinere Dinge zu verbessern. Zum Beispiel, die Stände am Abend etwas mehr zu beleuchten oder am Programm noch etwas zu feilen.

Das heißt, es wird im nächsten Jahr wieder einen historischen Weihnachtsmarkt geben?

Ja, auf jeden Fall. Er soll am ersten Dezemberwochenende stattfinden. Wir haben uns den Platz für die nächsten fünf Jahre gesichert. An dieser Stelle muss ich Bodo Siegert vom Mönchshof danken, der uns sehr unterstützt. Für nächstes Jahr haben wir bereits Interessenten, die sich als historische Akteure auf dem Parkplatz gegenüber vom Mönchshof beteiligen wollen.

Gespräch: Frances Scholz