merken
PLUS

Wird das Areal abgerissen?

Ein Baustandsgutachten bestätigt, was offensichtlich ist. Wie es nun mit der Industriebrache der Hausschuhwerke weiter geht, entscheiden die Räte.

© Rafael Sampedro

Von Sylvia Jentzsch

Hartha. Der Zustand der noch vorhandenen Gebäude der ehemaligen Hausschuhwerke ist teilweise erschütternd. Das ist das Fazit von Alexander Reichenbach vom gleichnamigen Architekturbüro. Das hatte im Auftrag der Stadt ein Bauzustandsgutachten über das gesamte ehemalige Industrieobjekt erstellt.

Stars im Strampler aus Döbeln
Stars im Strampler aus Döbeln

Hier werden Fotos von Neugeborenen gezeigt, die aus Döbeln oder aus der Region kommen. Vielleicht ist auch Ihr Bild bald dabei?

Zur Ratssitzung Anfang November stellte er das Ergebnis vor. Unterm Strich gibt es zwei Optionen: Entweder, ein teilweiser Abbruch der einsturzgefährdeten Objekte. Für den Wiederaufbau könnten die Stahlskelette noch genutzt werden, wenn diese einen entsprechenden Korrosionsschutz erhalten. Allerdings ist die Investition dafür sehr hoch. Oder, einen Abbruch der noch stehenden Gebäude. Auch den konnte sich Reichenbach durchaus vorstellen. Dann würden inklusive der Sportstätten 30 000 Quadratmeter für die Ansiedlung von Industrie zur Verfügung stehen. Den Vereinen, die das Objekt teilweise noch nutzten, wurde bereits im vergangenen Jahr gekündigt.

Nun sollen die Stadträte am kommenden Donnerstag entscheiden, ob die Industriebrache abgerissen werden soll. Gibt es grünes Licht, kann mit der Planung begonnen und Fördergeld über das Programm der Brachflächenrevitalisierung beantragt werden.