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Wird Lärmschutzwand an A4 geschlossen?

Deutschenbora soll einen neuen Gewerbepark bekommen. Zuletzt gab es erneut Diskussionen um zusätzliche Schallbelastungen.

An der A4 bei Deutschenbora soll ein neuer Gewerbepark entstehen. Eingekesselt von zwei Autobahnen fürchten die Anwohner weitere Lärmbelastungen.
An der A4 bei Deutschenbora soll ein neuer Gewerbepark entstehen. Eingekesselt von zwei Autobahnen fürchten die Anwohner weitere Lärmbelastungen. © Claudia Hübschmann

Nossen. Die Planungen für den neuen Gewerbepark im Nossener Ortsteil Deutschenbora zwischen den Autobahnen 4 und 14 gehen weiter. In der Mai-Stadtratssitzung präsentierte Hans-Joachim Bothe vom Planungsbüro aus Dresden den aktuellen Stand. 

Nachdem mit Fuchs & Söhne nach Jahrzehnten ein Investor für die Gewerbefläche gefunden wurde, keimte die Angst bei Anwohnern wieder auf, noch mehr Lärm ausgesetzt zu werden. Schon seit Jahren fordern sie die vorhandene Lücke in der Schallschutzmauer an der A4 zu schließen. Nun steht es fest: "Die circa 200 Meter große Lücke in der Schallschutzwand wird geschlossen", sagte Bothe. 

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ntsprechende Vereinbarungen durch den Investor mit dem Autobahnamt wurden beschlossen. So sei eine etwa vier Meter hohe Wand geplant, die für die Ortslage Deutschenbora eine signifikante Verbesserung bringe, erklärte Bothe. Auf eine besorgte Nachfrage einer Anwohnerin betonte der Planer noch einmal: "Ohne Schallschutzwand wird es das Gewerbegebiet nicht geben."

Bereits seit Anfang der 90er Jahre ist die Baufläche - ursprünglich als Logistikzentrum geplant - im Flächennutzungsplan der Stadt Nossen eingetragen. Für den sich inzwischen an dieser Stelle entwickelten Birkenwald wird es eine Ersatzpflanzung geben. Als optische Grenze zur Wohnbebauung sei ein grüner Streifen geplant.

Noch ist nicht klar, wer sich in dem Gewerbepark ansiedeln wird. Es werde laut Bothe aber definitiv kein Industriegebiet werden, auch ein Logistikunternehmen werde sich nicht ansiedeln.

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