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Schmerzliche Erinnerungen

Zehn Jahre ist es her, dass der Witka-Staudamm nach langen, kräftigen Regenfällen brach und das Wasser sich rasend schnell übers Land ergoss.

© Nikolai Schmidt

Immer noch wälzt sich so mancher nachts unruhig hin und her, wenn es draußen stark regnet. Wirft bange Blicke aus dem Fenster: Kommt da wieder das Wasser? Das Hochwasser von 2010 – es hat viele, die damals betroffen waren, traumatisiert. 

In diesen Tagen, wenn sich das schlimmste Hochwasser von Görlitz und Umgebung zum zehnten Mal jährt, werden die alten Geschichten wieder herausgeholt, wird man sich die dramatischen Stunden wieder vor Augen halten und sicher auch fragen: Würde das heute wieder so passieren können? Welche Informationswege gibt es heute, was hat sich verbessert? Denn an jenem denkwürdigen 7. August 2010, als viele deutsche Familien noch ausgelassen und völlig ahnungslos Schulanfang feierten, wusste die polnische Seite schon deutlich eher von dem, was sich da anbahnte.In einer kurzen Serie möchte die Görlitzer SZ noch einmal zurückblicken, daran erinnern, was die Menschen vor zehn Jahren durchgemacht haben. 

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Vor allem jene in Hagenwerder und in der Görlitzer Altstadt, aber beispielsweise auch in Rothenburg, wo der Martinshof evakuiert werden musste und wo Freiwillige mit aller Kraft darum kämpften, dass ein Damm hält. Ja, es gab in diesen Tagen neben dem Schock und der Verzweiflung auch viel Hilfsbereitschaft – davon möchten wir erzählen. Wir haben Menschen besucht, in deren Häuser im August 2010 das Wasser rasend schnell schoss und die vor dem Nichts standen, sich aber wieder aufgerappelt und nach vorn geschaut haben. Heute ist diese Katastrophe auch für sie zum Glück nur eine schlechte Erinnerung. Abgesehen von unruhigen Nächten, wenn es regnet.

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