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WLAN für Patienten funktioniert

Seit zwei Wochen kann das Seenlandklinikum diesen zeitgemäßen Service bieten.

© Symbolfoto: www.fotolia.com

Hoyerswerda. Seit dem 1. August ist das WLAN für Patienten im Lausitzer Seenland- Klinikum in Betrieb. Nach den ersten 14 Tagen Probebetrieb wird nun seitens des Hauses der offizielle Startschuss gegeben.

Die Nutzung des WLAN für Patienten im Klinikum ist laut Pressesprecher Gernot Schweitzer einfach: Wer Interesse hat, holt sich an der Rezeption einen gültigen Zugangscode, nimmt mit seinem mobilen Endgerät Verbindung mit dem angezeigten WLAN „LSK-Gast“ auf und gibt zur Herstellung der Internetverbindung die Zugangsdaten auf der Einwahlseite des externen Partners flexfast GmbH ein. Der Zugang ist fünf Tage gültig. Bei einem längeren Krankenhausaufenthalt kann man sich entsprechend einen weiteren Zugangscode holen.

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Der WLAN-Ausbau wird im Lausitzer Seenland-Klinikum als wichtiger Schritt in Richtung „digitales“ Krankenhaus gewertet. Nicht nur für den Internetzugang der Patienten, sondern vor allem auch für Anwendungen in der Medizin und Pflege ist das Netzwerk Voraussetzung. So werden in Zukunft beispielsweise die Visite mit mobilen Endgeräten und weitere medizinische Fachanwendungen über das Netz möglich. Bis dato sind die Bettenhäuser angeschlossen, einige Bereiche im Untersuchungs- und Behandlungstrakt stehen aber noch aus. Sicherheitstechnisch sind Patienten-WLAN und das medizinische Datennetz allerdings voneinander getrennt.

Im April letzten Jahres hat der WLAN-Ausbau begonnen. Über 250 Einwählpunkte und rund 24 Kilometer Kupfer- sowie 2,5 Kilometer Glasfaserkabel wurden laut Schweitzer bisher verbaut. „Eine besondere Herausforderung stellten die Gewährleistung des Brandschutzes und die Logistik der Bauarbeiten im laufenden Betrieb dar“, erläutert Technikleiter Alexander Retschke. „Die zu erschließende Station musste je nach Größe meist für ein bis zwei Wochen umziehen.“ (red/US)

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