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WM-Titel im Bodypainting

Die Meißnerin Silke Kirchhoff hat bei einem Wettbewerb in Kärnten einen vorderen Platz belegt.

Bronze gab es für dieses Motiv bei der Bodypainting-WM.
Bronze gab es für dieses Motiv bei der Bodypainting-WM. © WB-Production

Klagenfurt/Meißen. Hochhäuser auf den Waden, Augen auf den Händen. Das Kunstwerk der Meißner Bodypainterin Silke Kirchhoff erinnert an die Motive des surrealistischen Malers Salvador Dali. Im Unterschied zu dem Spanier malt sie allerdings nicht auf Leinwand, sondern auf Haut.

Beim World Bodypainting Festival im österreichischen Kärnten trat die 44-Jährige jetzt in der Sparte Brush Sponge (Bürste und Schwamm) an und eroberte den dritten Platz. Die gelernte Hauswirtschafterin, die ursprünglich aus Auerbach im Vogtland stammt, begann ihre Karriere als Körpermalerin zunächst mit Kinderschminken und brachte sich dafür alles selbst bei. Lange Zeit malte sie jedoch gar nicht, sondern leitete in der Lausitz ein Freizeitheim. Mit ihrem Mann und den Kindern zog sie erst in das Pfarrhaus in Miltitz, bevor sie vor sechs Jahren ein Haus auf dem Meißner Questenberg kauften. Mittlerweile kann sie von ihrem früheren Hobby leben und hat bereits für eine Netflix-Serie geschminkt.

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Das World Bodypainting Festival in Klagenfurt brachte nach Angaben der Organisatoren einen neuen Teilnehmerrekord und die Weltelite der Bodypainting Künstler an den Wörthersee. Die Haupttage waren dieses Jahr auch von Wetterkapriolen geprägt, dennoch strömten Tausende Besucher nach Klagenfurt und waren vom hohen Niveau der Kunstwerke, dem bunten Rahmenprogramm und den Musikkonzerten begeistert. (SZ)

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