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Wo Heidenauer künftig parken

In den Wohngebieten wird der Platz für Autos immer knapper. Ein Konzept soll Alternativen aufzeigen.

Von Heike Sabel

Die Wohngebiete in Heidenau-Süd und Mügeln wurden gebaut, als es noch nicht so viele Autos gab. Inzwischen sind zwei pro Wohnung keine Seltenheit. Die Folge: Es wird eng auf den Straßen und Fußwegen, denn auch auf dem Gehweg wird inzwischen geparkt. Die Wohnungsgenossenschaft baute vor Jahren ein Parkhaus in Mügeln. Doch das reicht nicht mehr. Was tun?

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Das sollen sich jetzt vor allem die beiden großen Vermieter, die städtische Wohnungsbau- und -verwaltungsgesellschaft (WVH) und die Genossenschaft Elbtal (WGE) überlegen. Die Stadt selbst habe nur wenige Flächen, die dafür infrage kommen, sagt Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Dabei gelten laut Opitz folgende Prämissen: Die Stadt will nicht, dass das Parken auf Fußwegen verboten wird, ohne dass es Alternativen gibt. Parken muss weiterhin in zumutbarer Entfernung von den Wohnungen möglich sein, sagt der Bürgermeister. Das Parken in der Mitte der Käte-Kollwitz-Straße soll prinzipiell beibehalten werden, jedoch sei hier über die Breite der Parkplätze nachzudenken.

Die Vorschläge der Vermieter und der Stadt sollen öffentlich vorgestellt werden. Einen konkreten Termin dafür gibt es noch nicht. Opitz spricht vom ersten Halbjahr.

Das Thema Parken wird zunehmend auch in anderen Bereichen der Stadt akut. Mit der steigenden Zahl von sanierten und neu gebauten Wohnungen wächst auch der Bedarf an Parkplätzen. Nicht immer sind an den Häusern ausreichend Plätze dafür vorhanden, sodass Mieter auf die öffentlichen Straßen ausweichen müssen.