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Wo sind Sachsens Professorinnen?

Frauen haben in der Wissenschaft selten die Chance, ganz nach oben zu kommen. Warum eigentlich? Eine Recherche in Dresden.

Von Maximilian Helm
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Forschende Frauen sind weiterhin eher die Ausnahme, besonders in den höheren Positionen.
Forschende Frauen sind weiterhin eher die Ausnahme, besonders in den höheren Positionen. © imago

Den drittletzten Platz hat die sonst so exzellente TU Dresden lange nicht mehr belegt. Nur 13,9 Prozent aller Professuren werden hier von Frauen besetzt. Unter den 50 größten staatlichen Hochschulen sind nur die TH Mittelhessen und das Karlsruher Institut für Technologie noch männlicher in der Lehre. Auffällig ist, dass besonders die Hochschulen mit technischem Schwerpunkt sehr männerdominiert sind. Doch auch die weiblichste Hochschule, die Freie Universität Berlin, kommt nur auf 37,8 Prozent Professorinnen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 24 Prozent. Diese Berechnungen hat die Wochenzeitung Die Zeit Ende des vergangenen Jahres vorgenommen und gezeigt, wie groß die Geschlechter-Unterschiede in den höchsten akademischen Kreisen noch immer sind.

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