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Dresdner Zoo: Wo steckt Hugo III?

Eine der Riesenschildkröten ist derzeit für die Besucher nicht zu sehen. Warum Hugo III hinter den Kulissen bleiben muss.

Hugo III wird sich vorerst auf Gummimatten und Teppich statt auf Gras fortbewegen.
Hugo III wird sich vorerst auf Gummimatten und Teppich statt auf Gras fortbewegen. © Zoo Dresden

Dresden. Mitte Mai zogen die Riesenschildkröten in ihr grünes Sommerquartier im Dresdner Zoo. Allerdings wunderten sich zuletzt viele Besucher darüber, warum nur zwei der imposanten Tiere zu sehen sind.

Des Rätsels Lösung: Hugo III hat eine Verletzung zwischen Panzer und Schwanz und muss deswegen vorerst hinter den Kulissen bleiben. Laut Kurator Matthias Hendel sei es "nichts Dramatisches". Dennoch müsse man vorsichtig sein. "Wir wissen nicht, woher die Verletzung stammt, aber wir müssen davon ausgehen, dass sich die Heilung eine Weile hinziehen wird." Schildkröten haben einen besonders langsamen Stoffwechsel.

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Bis Hugo III wieder fit ist, wird er sich auf Gummimatten und Teppich statt auf Gras fortbewegen. Allerdings komme er auch in seinem getrennten Bereich an die frische Luft.

Auf Gras könnte sich die Wunde mit Keimen infizieren und man müsste sie täglich spülen. "Jetzt im Sommer kommen noch die Fliegen dazu, die ihre Eier in die Wunde legen könnten", sagt Hendel.

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Hugo III kam vor sechs Jahren gemeinsam mit Hugo IV in den Zoo. Hugo II lebt hier bereits seit 1976. Hugo I starb im November 2018 an einem Nieren- und Leberleiden. (SZ/hbe)

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