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Weißwasser

Wölfe gehen später auf Sendung

Ein Projekt aus Sachsen zur Beobachtung der Tiere kommt erst 2020 richtig in Fahrt.

Ein Projekt aus Sachsen zur Beobachtung der Wölfe kommt erst 2020 richtig in Fahrt.
Ein Projekt aus Sachsen zur Beobachtung der Wölfe kommt erst 2020 richtig in Fahrt. © Foto: pixabay

Eigentlich sollten 2019 wieder einige Wölfe in Sachsen mit einem Sendehalsband versehen werden. Das hatte das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im Herbst letzten Jahres so mitgeteilt. Doch nun verschiebt sich der praktische Teil der Arbeit wohl auf 2020. Das teilte Vanessa Ludwig von der neuen Fachstelle Wolf im Landesamt mit.

Der Grund: das Genehmigungsverfahren für das Projekt habe viel Zeit gebraucht. Deswegen seit der optimale Moment für das Einfangen der Vierbeiner aktuell schon vorbei. „Je später im Jahr Fangversuche unternommen werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass in die Fallen Welpen geraten, die noch zu klein sind, um ihnen einen Halsbandsender anzulegen“, so Ludwig. Deswegen warte man nun ab, um 2020 dann einen sicheren Zeitpunkt zum Einfangen der Wölfe zu haben.

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Beauftragt damit wurde das Lupus-Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland. Es hatte zuvor eine Ausschreibung für sich entschieden. Der Vertrag zwischen dem Freistaat und Lupus für das Projekt „Untersuchung zur Raumnutzung von Wölfen (Canis lupus) in Sachsen“ läuft bis Ende 2020.

Zwischen 2006 und 2011 waren durch ein Programm des Bundesamtes für Naturschutz schon einmal sechs Wölfe mit Sendern ausgestattet. Ein Tier, das damals beobachtet worden war, wurde in Weißrussland wieder ausfindig gemacht. (ihg)

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