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Wofür Waldhufen Millionen investiert

Mit dem Feuerwehrdepot und der Turnhalle beherrschen dieses Jahr zwei große Vorhaben das Baugeschehen. Da bleibt nicht viel übrig für andere.

Der Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in Jänkendorf schreitet voran. Die Fassade ist fast fertig und auch im Inneren hat sich bereits einiges getan. Das frostfreie Wetter kommt den Bauarbeitern zugute.
Der Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in Jänkendorf schreitet voran. Die Fassade ist fast fertig und auch im Inneren hat sich bereits einiges getan. Das frostfreie Wetter kommt den Bauarbeitern zugute. © André Schulze

Bürgermeister Horst Brückner macht es kurz, was die Investitionen seiner Gemeinde in diesem Jahr betrifft. "Unsere beiden Schwerpunkte sind der Neubau des Feuerwehrhauses in Jänkendorf und die Innensanierung der Turnhalle in Nieder Seifersdorf." Das kostet die Gemeinde einiges an Geld. Was darüber hinaus noch investiert wird, lässt Horst Brückner offen. Zumal der Gemeinde noch kein Haushalt für das neue Jahr vorliegt. "Ob alles aufgeht, wird der Gemeinderat zu beschließen haben", sagt der Bürgermeister. 

Das Feuerwehrhaus im Gewerbehof Jänkendorf ist bereits weit vorangeschritten. An der Fassade erfolgen die letzten Maler- und Putzarbeiten und auch im Inneren haben bereits viele Gewerke ihre Handschrift hinterlassen. "Bis auf die Möblierung und die Außenanlagen haben wir alle Gewerke ausgeschrieben", sagt Heike Hübner vom Bauamt. In den nächsten Ratssitzungen werden weitere Vergaben für das Feuerwehrhaus erfolgen. Die Kosten für das neue Haus der Jänkendorfer Ortswehr belaufen sich auf rund 860.000 Euro, wobei rund 70 Prozent als Zuschuss kommen. 

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"Dank des bisher milden Wetters sind die Bauarbeiten weit vorangeschritten", sagt Horst Brückner in Bezug auf das Gerätehaus. Dank Petrus konnte auch der grundhafte Ausbau der Mittelstraße in Diehsa im alten Jahr noch vollendet werden. Kurz vor Weihnachten kam der Asphalt darauf, sodass seitdem die Straße, die auch mit neuer Trinkwasserleitung und Abwasserkanal versehen wurde, wieder befahrbar ist. "Somit bleiben für uns in diesem Jahr nur noch Restarbeiten wie an den Grundstückseinfahrten", erklärt Brückner. Nur für den Straßenbau hat die Gemeinde 741.000 Euro beantragt, rund 70 Prozent der Summe werden gefördert. Dazu kommen die Kosten für die Medien, die die beiden Verbände für Trink- und Abwasser tragen. 

Turnhalle muss geschlossen werden

Nachdem die Turnhalle in Nieder Seifersdorf im vergangenen Jahr ein neues Dach und eine neue Fassade mit einem Anbau bekommen hat, geht es in diesem Jahr im Inneren weiter. Eine neue Heizungsanlage, neue Sanitärräume, moderne Elektrik und Innenausstattung sind die Vorhaben. Laut Bürgermeister soll es im Frühjahr damit losgehen. Eine längere Schließzeit der Turnhalle lässt sich nicht vermeiden. Dazu soll noch die Abstimmung mit den Nutzern erfolgen. Beide Bauabschnitte kosten zusammen rund 1,5 Millionen Euro. Drei Viertel der Summe bekommt die Gemeinde als Fördergeld.

Aufgerüstet werden soll die Grundschule in Nieder Seifersdorf mit neuer Technik. Dazu hat die Gemeinde knapp 80.000 Euro aus der Landeskasse, genauer dem "Digitalpakt Schule" bekommen. Gegenwärtig stimmt sich die Schule mit der Gemeinde darüber ab, was für das digitale Zeitalter angeschafft wird. Zudem rechnet Waldhufen mit weiteren 70.000 Euro vom Land, über deren Verwendung  der Gemeinderat im März entscheiden wird. 

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