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Wohlfühlen und Lernen beim Familientag

Am Sonntag finden landesweit Aktionen zum "Tag der Umwelt" statt. Auch die Naturschutzstation Neschwitz hat sich für den 4. Juni einiges einfallen lassen und lädt auf den Fischereihof nach Kleinholscha ein.

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Am Sonntag finden landesweit Aktionen zum "Tag der Umwelt" statt. Auch die Naturschutzstation Neschwitz hat sich für den 4. Juni einiges einfallen lassen und lädt auf den Fischereihof nach Kleinholscha ein. SZ sprach mit Ina Bartsch, stellvertretende Geschäftsführerin der Naturschutzstation.
Der "Tag der Umwelt" findet auf dem Fischereihof in Kleinholscha statt. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Fischereihof? Der Fischereihof ist ein Wirtschaftshof und gehört zur Naturschutzstation Neschwitz. Der Hof ist zwar relativ klein, verbreitet aber eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem werden hier Landschaftspflege und Teichwirtschaft betrieben. Dadurch wurde der Hof im Laufe der Zeit auch zu einem touristischen Anziehungspunkt. Nicht zuletzt verbringen viele Schüler ihre Projekttage hier. Sie entdecken die Natur, backen Brot im Steinofen oder Grillen gemeinsam.
Was erwartet die Besucher am Sonntag? Da wir diesmal gleichzeitig den zweiten Familientag feiern, bieten wir Aktionen für Jung und Alt an. Bereits am Vormittag spielt das "Bach-Theater" aus Röhrsdorf auf der Umweltbühne. 13 Uhr startet die Exkursion zu den Holschaer Teichen, und am Nachmittag wird ein weiteres Theaterstück zu sehen sein. Außerdem backen wir Brot und Kuchen, sammeln Wildkräuter, und basteln Klanginstrumente aus Naturmaterial. An den einzelnen Marktständen gibt es natürlich auch Merkzettel, Broschüren und Kochrezepte rund um das Thema Natur. Zur Kaffeezeit erklingen dann Bauernlieder aus aller Herren Länder, und auf dem Freigelände des Hofes sind alte Geräte ausgestellt. Auch der Naturgarten kann an diesem Tag bewundert werden.
Mit wieviel Besuchern rechnen Sie? Ich denke, es werden so wie im vergangenem Jahr etwa 300 Naturfreunde nach Kleinholscha kommen. Mit allen Helfern und Kollegen der Naturschutzstation bereiten etwa 20 Leute dieses Fest vor und packen kräftig mit an, damit am Sonntag alles klappt.
Gespräch: Ines Haupt