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Hier entsteht Stolpens neues Wohngebiet

An der Ostersäule in Lauterbach könnten bald neue Eigenheime entstehen. Investoren für das städtische Grundstück gibt es bereits.

Die Ostersäule in Lauterbach bei Stolpen wurde im Jahr 1584 erbaut und 300 Jahre später im Jahr 1884 erneuert.
Die Ostersäule in Lauterbach bei Stolpen wurde im Jahr 1584 erbaut und 300 Jahre später im Jahr 1884 erneuert. © Daniel Schäfer

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Stolpen den Bebauungsplan für ein mögliches neues Wohngebiet im Ortsteil Lauterbach an der Ostersäule angepasst. Vorsorglich, falls es Interessenten für die städtische Fläche gibt. Und die gibt es nun. Es haben sich Investoren gefunden, die sich für die Erschließung dieses Gebietes interessieren. Aus diesem Grund schreibt die Stadt das Grundstück aus, zu einem Mindestgebot von 24 Euro je Quadratmeter, mindestens aber 141.000 Euro. An dem Wohngebiet wird schon seit mehreren Jahren gearbeitet.

Bereits 1992 damals noch als eigenständige Gemeinde wurde für das Gebiet an der Ostersäule ein Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Damals geriet das Vorhaben ins Stocken. Im Sommer 2018 gab es wieder Interessenten. Deshalb hat die Stadt Vorarbeit geleistet und noch einen kleinen Teil dazugekauft.  Jetzt scheint das Ganze noch konkreter zu werden. Denn das Grundstück ist sozusagen in exklusiver ruhiger Lage.

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Wer hier baut, kann sogar auf historischen Boden wohnen. Denn die Ostersäule hat Geschichte geschrieben. Hier gab es im 16. Jahrhundert eine Datumsgrenze. In der sächsischen Geschichte wird belegt, dass die Ostersäule ursprünglich eine Bet - oder Matersäule aus katholischer Zeit gewesen sein soll. Eine Erklärung für diesen Hinweis, dass die Lauterbacher zweimal Ostern feierten, liegt in der Einführung des Gregorianischen Kalenders im Jahr 1582. Die Lausitz, Böhmen und Schlesien bekannten sich erst 1584 dazu. Die angrenzenden kursächsischen Gemeinden hielten weiter am julianischen Kalender fest, sodass das Osterfest innerhalb von zehn Tagen zweimal gefeiert wurde.

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