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Wohnhäuser im Alaunpark geplant

Die Stadt hat für den Platz einen Bebauungsplan entwickelt. Die Grünen sind entsetzt.

Der Alaunpark soll schöner werden. Im westlichen Teil sind neue Spiel- und Sportflächen geplant. Auch ein Kletterparadies, eine Art Kleine Sächsische Schweiz, soll dort entstehen. Die Verwaltung hat jetzt außerdem einen Bebauungsplan für die gesamte Fläche erstellt, um das Gelände städtebaulich zu entwickeln. Dazu war sie vom Stadtrat beauftragt worden. Anja Heckmann vom Stadtplanungsamt stellte den Entwurf den Neustädter Ortsbeiräten am Montag vor. Danach soll der vorhandene Behördenstandort des Freistaates an der Königsbrücker Straße komplettiert werden. Außerdem möchte die Stadt mit dem Plan die Anordnung der geplanten Sport- und Spielflächen regeln. Bis zur Rückseite der Grundstücke an der Förstereistraße soll der Park reichen. Westlich davon könnten jedoch neue Wohnhäuser entstehen.

Das erregte die Gemüter der Grünen-Ortsbeiräte. „Wir haben immer wieder bekräftigt, dass wir dort keine Wohnbebauung möchten“, sagte Johannes Lichdi (Grüne). Im Erneuerungskonzept Neustadt sei festgehalten worden, dass die komplette Fläche als Parkanlage zu planen sei. Die Grünen bestanden darauf, in den Bebauungsplan aufzunehmen, dass der gesamte Bereich unbebaut bleibt und für Grün-, Sport- oder Spielflächen frei zu halten ist. Der Änderungsantrag der Grünen wurde bei Enthaltung von CDU und FDP angenommen. Anschließend bekam der städtische Bebauungsplan ein mehrheitliches Ja vom Gremium.

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Erst 2013 hatte die Stadt einen Teil im westlichen Bereich des Parks, den sogenannten Russensportplatz, vom Freistaat gekauft. (uki)