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Wohnhaus ersetzt einstige Mühle

Am Burgmühlengraben stehen schmucke Wohnhäuser. Vom Bach ist nicht viel zu spüren.

© SZ Thomas Eichler

„Drei Kretschame an der Burg“ sollen einst die Keimzelle der Stadt Zittau gewesen sein. In historischer Zeit erinnerte als Gebäude nur noch die Burgmühle an diese Vorzeit. Heute steht an ihrer Stelle ein mittlerweile liebevoll rekonstruiertes Wohnhaus: architektonisch interessant und unmittelbar neben dem historischen Mühlgraben gelegen. Mehr Distanz zum Burgmühlgraben haben die schmucken Wohnhäuser. Zwischen Pescheck- und Äußerer Weberstraße beschreibt die Straße nahezu einen rechten Winkel – und kommt in dessen Scheitelpunkt bis ungefähr 40 Meter an das Gewässer heran.

Angelegt wurde die Straße, als in den 1920er Jahren die Fläche für Wohnbebauung erschlossen wurde. Bauname war damals „Pethauer Weg“, was durchaus eine geografisch korrekte Bezeichnung gewesen wäre. Liegt doch der Stadtteil Pethau gleich um die Ecke. Aber der Stadtrat entschied sich 1927 für „Am Burgmühlengraben“. Dem Gewässer, das den Westpark gewissermaßen umrahmt, wurde so bleibend ein Platz in amtlichen Dokumenten gesichert. Für die Anwohner ist die Nähe des Baches jedoch eher Nebensache. (Rß)

Die gesunde Drittelstunde
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