SZ +
Merken

Wohnhausbrand bleibt ungeklärt

Fünf Monate, nachdem ein nahezu fertig saniertes Einfamilienhaus an der Schandauer Straße (B172) in Pirna in Flammen aufgegangen war, legt die Staatsanwaltschaft den Fall als ungeklärt zu den Akten. Wie...

Teilen
Folgen

Fünf Monate, nachdem ein nahezu fertig saniertes Einfamilienhaus an der Schandauer Straße (B 172) in Pirna in Flammen aufgegangen war, legt die Staatsanwaltschaft den Fall als ungeklärt zu den Akten. Wie Presse-Staatsanwalt Lorenz Haase auf Anfrage bestätigte, stellen die Ermittler das Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein. Auch ein zuletzt beim Landeskriminalamt Sachsen in Auftrag gegebenes zusätzliches Gutachten konnte keine eindeutige Brandursache ermitteln. Vorsätzliche Brandstiftung schlossen die Ermittler jedoch aus.

Bei dem Feuer in dem von der Straße zurückgesetzten Wohngebäude am Anfang der Serpentine zum Sonnenstein waren Anfang Oktober rund 200 000 Euro Schaden entstanden. Das Haus hatte der 35-jährige Betriebsleiter der Heidenauer Malzfabrik kurz zuvor saniert. Das neu gedeckte Dach und das ausgebaute Obergeschoss des Wohnhauses wurden bei dem Feuer zerstört. Die darunterliegenden Etagen wurden durch Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der enormen Gebäudeschäden, die das Feuer angerichtet hatte, ist es laut Haase den Spezialisten allerdings nicht gelungen, den Brandausbruch zweifelsfrei zu lokalisieren und eine Brandursache festzustellen. (df)