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Wohnheim-Zukunft weiter ungewiss

Die Konsulstraße 23 steht seit Herbst leer. Doch jetzt laufen weitere Gespräche zu dem Haus.

Die städtische Tochtergesellschaft Kommwohnen (früher WBG) hat noch keine neue Verwendung für das frühere Berufsschüler-Wohnheim Konsulstraße 23 gefunden. Das teilte Geschäftsführer Arne Myckert jetzt auf SZ-Nachfrage mit. „Wir versuchen, eine Nutzung zu finden, die in Richtung Schule geht“, erklärt er.

Dann wären nämlich keine größeren Umbauten nötig. Für pädagogische Einrichtungen, so Myckert, sei die Struktur des Hauses ideal, für Wohnzwecke dagegen eher nicht: „Da suchen wir lieber etwas länger, als jetzt alles schnell umzubauen.“ Aktuell führe Kommwohnen Gespräche zu dem Haus. Deren Ausgang ist noch offen. Myckert geht aber davon aus, bis April schon deutlich weiter zu sein.

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Die Berufsschüler mussten voriges Jahr ausziehen, weil das nur zur Hälfte belegte Wohnheim seit Jahren rote Zahlen schrieb und der Landkreis es nicht weiter finanzieren wollte. Vier Erzieherinnen haben mit dem Wohnheim-Aus zum 30. September ihre bisherigen Arbeitsplätze verloren. Die Schüler leben jetzt stattdessen in normalen Wohnungen, unter anderem an der Zittauer- und der Zeppelinstraße. (ik)

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