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Wohnpark an der Muskauer Straße wächst

Die ersten Eigentümer sind eingezogen. Auch ein zweites Haus ist fast fertig. Trotzdem müssen sich einige Käufer noch gedulden.

© Uwe Soeder

Von Frances Scholz

Die Straße ist schon asphaltiert. Die ersten Bewohner sind im November in ihr Haus an der Muskauer Straße gezogen. Auch die Garagen stehen seit Dezember auf dem Gelände des Wohnparks. Und einen Straßennamen gibt es auch schon. Straße zur Gartensiedlung lautet die Adresse der neuen Bewohner in der Siedlung. Bauherr Mathias Hille ist zufrieden. „So können sich die Kunden ein klares Bild von der Siedlung machen. Seitdem das erste Haus fertig ist, gibt es viele Anfragen“, sagt er. Potenzielle Käufer können sich auch durch die nun fertige Straße besser vorstellen, wie die Siedlung später mal aussieht.

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Insgesamt sieben Häuser mit 15 Wohneinheiten sollen an der Straße zur Gartensiedlung entstehen. Sie sind in flachen, eingeschossigen Doppelhäusern und dreigliedrigen Reihenhäusern angeordnet. Die Standardgröße einer Wohnung beträgt 75 Quadratmeter. Gebaut wird in Fertigteilbauweise mit Leichtbeton. Im vergangenen Mai hat Mathias Hille das erste Gebäude in der Wohnsiedlung fertiggestellt. Die Arbeiten am zweiten Haus haben im vergangenen Dezember begonnen. Im April soll es bezugsfertig sein. Dieses besteht aus drei Wohneinheiten.

Bauplaner Mathias Hille versucht, alle Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. „Wenn jemand ein Energiesparhaus will, dann machen wir das.“ Wenn jemand mehr als die 75 Quadratmeter Wohnfläche möchte, macht der Bauplaner auch das möglich. „Einer unserer Käufer hat einfach zwei Wohnungen gekauft. Die haben wir dann zu einer zusammengelegt“, sagt der Bautzener. Auch einen Kamin und eine innenliegende Garage, in die man später einmal durch die Speisekammer gelangt, wollten die Kunden. „Die Innengestaltung ist völlig variabel“, sagt er.

Die Standardwohnung ist aber eine eingeschossige Dreizimmerwohnung. Der Dachboden kann als Abstellmöglichkeit genutzt werden. Versorgt werden alle Häuser über Fernwärme. „Das Gebiet ist keine normale Siedlung, sondern eher für die ältere Generation gedacht“, sagt der Ingenieur. Er hat oft erlebt, dass älteren Leuten ihr eigenes Haus und Grundstück zu groß werden, die eigenen Kinder es aber nicht übernehmen wollen oder können. „Dann verkaufen sie meist ihr früheres Haus und suchen nach einer neuen Wohnmöglichkeit. Hier in der Siedlung haben sie dann ein verhältnismäßig kleines Grundstück von 300 Quadratmetern. Darum kann man sich im Alter auch noch ganz gut kümmern“, sagt Bauherr Mathias Hille.

Er plant gemeinsam mit den Käufern die Wohnung. „Der Kunde muss aber auch genaue Vorstellungen haben. Wo sollen die Steckdosen hin? Wo soll sich die Küche befinden? Da helfe ich natürlich auch.“ Dann entsteht die Wohnung genau nach den Wünschen der Käufer. „Im Prinzip machen wir alles fertig, bis auf den Bodenbelag. Das müssen dann die Kunden selbst übernehmen“, sagt Matthias Hille. Der Preis für ein Eigenheim beginnt bei 160 000 Euro. „Viele Interessenten fragen mich auch, ob sie die Wohnungen mieten können. Das ist allerdings nicht möglich.“

Momentan hat der Bautzener viele Besichtigungen mit potenziellen Käufern. „Die Zeit ist jetzt ideal. Es sind alle Bauzustände sichtbar. Zum einen das fertige Haus, zum anderen der Rohbau des zweiten Gebäudes.“ Viele Eigenheime sind schon vergeben. Gebaut werden kann ein weiteres Haus aber erst, wenn alle Wohnungen in einem Gebäude verkauft sind. „Wir haben viele Käufer, die darauf warten, dass es endlich los geht und sie bald in ihre Wohnung ziehen können.“ Bis zum Sommer kommenden Jahres will Mathias Hille mit der Siedlung an der Straße zur Gartensiedlung aber fertig sein.

Interessenten erhalten Informationen bei: Mathias Hille, Rosenstraße 1, Bautzen, 03591 480266