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Zahl junger Mütter bleibt stabil

Doch der Trend zur späten Mutterschaft hält im Landkreis Görlitz weiter an.

Görlitz. Die Zahl der späten Mütter steigt zwar. Aber die meisten Frauen (und Paare) ziehen es noch immer vor, Kinder zu haben, die nicht als Enkel gelten können: 2013 hatten im Kreis Görlitz 60 Neugeborene eine Mutter unter 20 (1995: 106). Bei 274 Babys war die frischgebackene Mama zwischen 20 und 25 Jahre alt (1995: 523), bei 676 Babys zwischen 25 und 30 Jahren (1995: 768). Unter 35 Jahren waren 575 Mütter (1995: 369). Wenn das Alter, in dem Frauen Mutter werden, ein Maßstab ist, dann heißt die Antwort im Kreis Görlitz: „Die Ü-40-Mütter sind in der Minderheit.“ Hier hatten nach den jetzt fürs Jahr 2013 vorliegenden Geburtenzahlen 64 der insgesamt 1 926 geborenen Kinder eine bei der Geburt mindestens 40 Jahre alte Mutter.

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Bundesweit waren 4,1 Prozent der Frauen, die 2013 ein Kind bekamen, älter als 40 Jahre. Noch deutlicher zeigt sich der Trend zur späten Mutterschaft, wenn die Zahl der über 35-jährigen Mütter der Maßstab ist. Denn diese stellten 2013 bei uns rund 17,7 Prozent der Mütter (1995 waren es erst 6,8 Prozent). Insgesamt ist die Zahl der Geburten im Kreis Görlitz 2013 gegenüber 2012 mit 1 926 um 37 gestiegen. (SZ)

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