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Freital

Mehr Sicherheit für Zauckerode

Die Freien Wähler beurteilen manche Verkehrssituation kritisch. Doch gegen pragmatische Lösungen sprechen Vorschriften.

Einen Fußgängerüberweg wie diesen fordern Stadträte auch für die Moritz-Fernbacher-Straße in Zauckerode.
Einen Fußgängerüberweg wie diesen fordern Stadträte auch für die Moritz-Fernbacher-Straße in Zauckerode. © Daniel Schäfer

Ein großer Spielplatz mit Parkanlage, davor eine Straße mit Tempo 30 - an der Moritz-Fernbacher-Straße in Zauckerode wurde an alles gedacht. Doch das genügt aus Sicht der Freien Wähler nicht. "Nach eigenen Beobachtungen wissen wir, dass dort viele schneller fahren", sagt Stadtrat René Neuber. Er reichte deshalb einen Antrag ein, auf Höhe des Mehrgenerationenparkes einen Fußgängerüberweg anzulegen. 

Inzwischen, so berichtet Neuber, habe es einen Vor-Ort-Termin mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung gegeben. Gegen die Zebrastreifen sprechen Vorschriften, hat der Stadtrat dabei erfahren. So müsse die Stadt eine bestimmte Fahrzeuganzahl und auch eine hohe Frequentierung durch Fußgänger an der Stelle nachweisen. Dafür aber seien die Nutzungszahlen zu gering.

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Neuber und der Vize-Vereinsvorsitzende Thomas Vogt wollen noch nicht aufgeben. "Wir haben jetzt den Vorschlag, an der Stelle die Straße einzuengen, damit die Autofahrer automatisch bremsen müssen." Außerdem fordern die Freien Wähler, dass Piktogramme auf den Asphalt als Warnhinweise markiert werden und zudem die 30er-Strecke verlängert wird. Das Schild solle nicht mehr auf Höhe des Schachtweges stehen, sondern viel weiter unten am Berg, so Vogt. 

Im Blick haben die Freien Wähler noch eine zweite kritische Stelle in dem Wohngebiet. Es geht um die Querung der Oppelstraße an der Ecke Straße der Stahlwerker. Hier kommen täglich viele Kinder auf dem Weg zur Grundschule lang. Allerdings nehmen Parkstreifen und Bäume an der Einbahnstraße, die nur von unten befahren werden darf, die Sicht. "Selbst bei den vorgeschriebenen 30 km/h sieht man die Schüler erst ganz spät", berichtet Neuber. Die Freien Wähler schlagen für die Oppelstraße ebenfalls Piktogramme auf dem Asphalt und Warnschilder vor.   

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