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Zehn Wege, wie Sie die Welt positiver sehen

Wir sollten nicht so tun, als ob Unangenehmes nicht auch unangenehm wäre. Dennoch lässt sich Positivität fördern.

© Matthias Rietschel

Vielleicht haben auch Sie sich schon mal vorgenommen, positiver durch das Leben zu gehen. Das ist ein sinnvolles Ansinnen. Positives Denken ist ein Werkzeug, mit dem wir unser Wohlbefinden selbst steuern können. Und das geht so: Positives Denken führt zu positiveren Gefühlen, Wahrnehmungen und Handlungen. Diese wiederum verstärken die Möglichkeit, auch zukünftig positiv zu denken. Um Ihnen die Umsetzung zu erleichtern, möchte ich Ihnen zehn hilfreiche Tipps geben:

1. Ein positiver Geist braucht einen gut gestärkten Körper

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Ist der Körper nicht fit, reicht positives Denken allein nicht aus. Vitamin B12- oder Testosteronmangel fühlen sich an wie Burn-out, Östrogenmangel wie eine Depression. Lassen Sie die Werte ab Mitte 40 regelmäßig testen und steuern Sie gegen – auch wenn sich Ihre Werte noch im unteren Normbereich befinden.

2. Positives Denken ist ein Perspektivwechsel: 

Dramatische Lebenssituationen sind anstrengend, kräftezehrend, schmerzhaft und nicht nur „Chancen für Wachstum“. Wir sollten nicht so tun, als ob eine unangenehme Situation nicht unangenehm wäre. Das Beste daraus machen können wir dennoch.

3. Positive und negative Gedanken gehören zum Leben: 

Negativ erlebte Emotionen wie Angst, Ärger oder Wut haben eine wichtige Hinweisfunktion, wenn etwas in der gegenwärtigen Situation oder im Leben allgemein nicht stimmt. Ziel ist es, sie zu integrieren und aus ihnen zu lernen.

4. Positives Denken ist auch Veranlagung: 

Früher dachte man, dass wir als optimistische oder pessimistische Denker geboren würden. Heute wissen wir, dass zu 50 Prozent unsere Anlagen darüber bestimmen, zu zehn Prozent die Lebensumstände, wir es jedoch zu 40 Prozent selbst in der Hand haben, wie wohl wir uns fühlen.

5. Positives Denken fördert die Gesundheit

Negative Emotionen schaden unserem Körper mehr, als gute es ausgleichen können. Deshalb geht die positive Psychologie davon aus, dass das Verhältnis von positiven zu negativen Momenten mindestens 3 zu 1 betragen sollte, damit Menschen langfristig gesund und Teams erfolgreich sind. Manche Forscher sagen sogar 5 oder 7 zu 1, weil negative Emotionen uns deutlich mehr schaden als positive es ausgleichen können.

6. Positiv Denken ist eine Einstellung: 

Glückliches Denken ist eine bewusste Anstrengung, die Augen für das Gute zu öffnen. Es ist unsere Entscheidung, wohin wir wie lange und wie oft schauen, worüber wir nachdenken und sprechen. Insofern ist positives Denken eine Technik, die zum Glücklichsein beiträgt.

7. Positives Denken braucht das rechte Maß: 

Wir leben in einer Zeit der Selbstoptimierung. In allen Bereichen streben wir danach, besser zu werden, mehr zu haben oder zu erreichen. Scheinbar nichts ist mehr gut genug. Kommt dann noch der Anspruch hinzu, stets „gut drauf zu sein“ und die Welt ausschließlich positiv zu sehen, kann das stressen. Doch wer bestimmt die Ansprüche an uns? Wir selbst.

8. Positives Denken kann zum Übersehen von Gefahren führen: 

Optimisten sind bekannt dafür, dass sie sich manchmal zu wenige Gedanken machen, zum Beispiel um ihre Gesundheit. Oder dass sie bei Entscheidungen Risiken nicht nüchtern genug abwägen. Wenn Sie auch dazu neigen, suchen Sie sich passende Menschen an Ihrer Seite, die das ausgleichen.

9. Positives Denken findet jetzt statt: 

Wenn wir erwarten, dass unser Wohlbefinden und ein positiver Blick auf die Welt von anderen Menschen oder bestimmten Situationen kommen, kostet uns das angenehme Lebenszeit. Wie sich andere Menschen verhalten und welche Dinge wir erleben, können wir nur zum Teil beeinflussen. Sorgen wir jedoch selbst dafür, kann es sofort losgehen. Es gibt immer etwas, was wir in diesem Augenblick und an diesem Ort für uns tun können.

10. Positivität braucht Aufmerksamkeit: 

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