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Zgorzelecer verirrt sich nach Horka

Der kranke Mann wollte nach Hause. Seine Familie hatte ihn bereits als vermisst gemeldet.

Eine Streife des Polizeireviers Görlitz machte Freitagnacht in Horka nach einem Zeugenhinweis einen in Polen bereits vermissten 57-Jährigen ausfindig und konnte ihn wohlbehalten an seine Familie übergeben. Der Mann hatte das Zgorzelecer Klinikum eigenmächtig verlassen, in dem er in Behandlung war. Wegen einer Erkrankung war er orientierungslos. Nur sein Zuhause im Sinn, hatte der 57-Jährige das Krankenhaus mitsamt seiner Krankenakte verlassen, verlief sich, überquerte die Grenze und irrte zu Fuß über 20 Kilometer weit bis nach Horka. Dort legte er sich am Abend vor Erschöpfung auf einem Anwesen ins Gras zum Schlafen. Der Eigentümer fand ihn unterkühlt sowie durchnässt vor und wählte den Notruf. Zwischenzeitlich hatte die besorgte Familie bei der polnischen Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben.

Die Sächsische Polizei war über den Sachverhalt informiert. Die Görlitzer Streife konnte die Identität des verwirrten und verängstigten Mannes klären und informierte die polnischen Beamten. Diese benachrichtigten die suchenden Familienangehörigen, die den Familienvater im Polizeirevier Görlitz aufgewärmt und unverletzt in Empfang nahmen. (SZ)

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