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Zigarettenschmuggel aufgeflogen

Geising. Auf die Nase geflogen sind über Pfingsten gleich mehrere Zigarettenschmuggler, die offenbar dachten, beim Zoll würde über die Feiertage nur mit halber Kraft gearbeitet. Extra aus dem Ruhrgebiet angereist war ein Mann, den Zöllner am Freitag in Kipsdorf kontrollierten.

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Geising. Auf die Nase geflogen sind über Pfingsten gleich mehrere Zigarettenschmuggler, die offenbar dachten, beim Zoll würde über die Feiertage nur mit halber Kraft gearbeitet.
Extra aus dem Ruhrgebiet angereist war ein Mann, den Zöllner am Freitag in Kipsdorf kontrollierten. Er gab an, nur persönliche Gegenstände bei sich zu führen. Bei der Kontrolle fanden die Zöllner jedoch 13 000 unversteuerte Zigaretten, die der Mann in verschiedenen Behältnissen im Kofferraum versteckt hatte. Für ihn dürfte die lange Reise nach Teplice nun doppelt und dreifach so teuer werden.
Gleiches gilt für einen zweiten Schmuggler, der Beamten des Zollkommissariats Geising am Pfingstsonntag auffiel. Auch er verneinte zunächst die Frage nach mitgeführten Waren. Erst als er merkte, dass er um eine gründliche Kontrolle nicht herumkommen würde, erklärte er, drei Stangen Zigaretten im Motorraum versteckt zu haben. Doch so einfach ließen sich die Zöllner nicht abwimmeln. Sie suchten weiter. Unter Einsatz technischer Hilfsmittel kontrollierten sie mehrere Hohlräume im Fahrzeug. Dabei stellten sie insgesamt 13 400 weitere unversteuerte Zigaretten fest. Bereits am Donnerstag fassten Zöllner einen britischen Staatsangehörigen, der 100 Stangen Zigaretten über die Grüne Grenze geschmuggelt hatte. (SZ berichtete.)
Wie das Zollkommissariat weiter informiert, wurden in allen drei Fällen Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. (SZ)