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Zittau hat Einführung der alten ZI-Kennzeichen beantragt

Der Freistaat prüft die Bitte und der Kreis steht dem Vorhaben nicht im Weg.

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Von Thomas Mielke

Zittau/Dresden/Görlitz. Jetzt ist der Zittauer Wunsch nach der Wiedereinführung der ehemaligen ZI-Nummernschilder auf dem Tisch, wo er entschieden wird: „Wir haben am 15. Februar den Antrag der Stadt an das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geschickt“, teilte Ines Hirt, Sprecherin der Stadtverwaltung, gestern auf SZ-Abfrage mit.

Mit einer schnellen Entscheidung ist nicht zu rechnen. „Wir prüfen das jetzt“, sagte Ministeriumssprecherin Martina Pirk.

Vom Landkreis ist kein ernsthafter Gegenwind zu erwarten. „Landrat Lange steht diesem Anliegen relativ gelassen gegenüber“, teilte Marina Michel, Sprecherin des Landratsamtes in Görlitz, mit. „Für die Identifizierung der Bürger mit dem Landkreis wäre es seiner Ansicht dennoch günstiger, wenn es bei dem Kennzeichen GR bliebe.“

Ein Heilbronner Professor hatte deutschlandweit die Initiative zur Wiedereinführung gestartet (die SZ berichtete). Nachdem er herausgefunden hatte, dass eine überwältigende Mehrheit der Zittauer dafür ist, hatte sich OB Arnd Voigt an die Spitze der Bewegung gestellt. Er und Amtskollegen aus weiteren Ex-Kreisstädten favorisieren das Modell, nach dem sich die Autofahrer zwischen dem alten Kennzeichen ihrer Stadt und dem des Neukreises entscheiden können.