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Zoblitz ist eines der großen Projekte

In das Zoblitzer Herrenhaus, den Sohländer Kindergarten, Wege, Brücken und Straßen fließt 2014 das meiste Geld der Stadt.

Von Anja Hecking

Die Arbeiten am ehemaligen Herrenhaus in Zoblitz gehen gut voran. Vor wenigen Tagen erst hat der Stadtrat in Reichenbach weitere Bauaufträge in Höhe von rund 198 000 Euro vergeben. Firmen aus Görlitz, Schlauroth, Bernstadt, aber auch von etwas weiter her können sich damit über Arbeit freuen und die Zoblitzer schon mal auf ihr saniertes Dorfgemeinschaftshaus.

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Bei Ausflügen mit Kindern stehen Erlebnis und Abenteuer im Vordergrund. Das sollte bei der Tourenplanung und beim Packen des Rucksacks bedacht werden.

Zoblitz zählt damit zu den größten Bauprojekten der Stadt Reichenbach in diesem Jahr. Geplant sind außerdem der zweite umfangreiche Bauabschnitt in der Sohländer DRK-Kita, der noch ausstehende Innenausbau in der Reichenbacher Oberschule und die Gestaltung der Badergasse zwischen beiden Brücken samt neuer Freifläche. Der Sohländer Kindergarten soll pünktlich mit dem neuen Schuljahr wieder in Betrieb gehen. Damit wird den Familien spätestens dann auch wieder eine Last genommen. Denn die Kinder werden seit dem vorigen Sommer vor allem in Buchholz, Mengelsdorf und Reichenbach betreut. Das klappt so weit gut, erfordert aber zusätzliche Wege, Zeit und Geld.

Wie in der Vereinbarung zur Eingemeindung der Rotsteingemeinde nach Reichenbach festgeschrieben wurde, stehen für die Kita-Sanierung neben den Fördergeldern des Jugendamtes und aus dem Programm für die ländliche Entwicklung 113 000 Euro bereit, die aus dem Finanzausgleich für die Eingliederung fließen. Das sind 50 Euro pro Einwohner aus jeder beteiligten Kommune. Macht bei 3 818 Reichenbachern und 1 296 Sohländern zum 30. Juni 2013 insgesamt 255 700 Euro. Der andere Teil des Geldes wird für den Ausbau von Hort und Oberschule, die Sanierung der Straße am Mäusebunker in Reichenbach und der Brücke am Klärwerk verwendet. Das alles kommt den Bürgern in Sohland wie in Reichenbach zugute.

Durch die Eingemeindung von Sohland zum 1. Januar erhält die Stadt vom Land insgesamt mehr Geld, um ihre alltäglichen Aufgaben zu erledigen und um zu investieren. Auch in Sachen Hochwasser will die Stadt in diesem Jahr vorankommen und weitere Schäden aus den Jahren 2010 und 2013 beseitigen. Mit den Risikobewertungen für Reichenbach und Sohland liegen der Stadt die entsprechenden fachlichen Empfehlungen vor.

Geplant sind unter anderem die Sanierung von Uferbefestigungen im Bereich der Sohländer Blumenstraße und des Viadukts, die Instandsetzung des Streindeckerkanals im Mengelsdorfer Schlosspark sowie die Wiederherstellung der Grabenentwässserung und des Weges zum Erlebnisbad in Reichenbach.

Darüber hinaus sollen mehrere Wege, Straßen und Brücken in Reichenbach und Sohland instand gesetzt beziehungsweise neu aufgebaut werden.