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Zschierener Erde für Waldschlößchenbrücke

Mit Zschierener Erde werden jetzt Bauflächen neben der Waldschlößchenbrücke wieder verfüllt. Das teilt Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) mit. Als Ausgleich für den Bau der neuen Elbquerung wird in Zschieren...

Mit Zschierener Erde werden jetzt Bauflächen neben der Waldschlößchenbrücke wieder verfüllt. Das teilt Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) mit. Als Ausgleich für den Bau der neuen Elbquerung wird in Zschieren der alte Nebenarm der Elbe fast komplett wiederhergestellt, sodass es dort eine Halbinsel geben wird. Dabei werden das sogenannte Zschierener Pferdeloch und der Brüchigtgraben renaturiert.

150 Kubikmeter des bislang ausgehobenen Mutterbodens wurden jetzt mit 20 Lkw-Fuhren zur Neustädter Brückenbaustelle gebracht. Dort wird die Erde später auf den Flächen neben der Brücke verteilt, die für den Bau benötigt wurden. Ebenso wird auf der Altstädter Seite vorgegangen. Insgesamt sollen rund 1 500 Kubikmeter Erde von Zschieren zur Brückenbaustelle gebracht werden. In Zschieren hatte es bis zur Regulierung des Flusses eine Elbinsel gegeben. In der DDR ist das Pferdeloch dann zur wilden Müllkippe verkommen. Beim jetzigen Ausgleichsvorhaben für die Eingriffe beim Bau der Waldschlößchenbrücke sollen dort mit viel Aufwand wieder Biotope hergestellt werden. Dies ist umstritten. Naturschützer fürchten, die belastete Erde aus dem Pferdeloch könnte den Tieren schaden. (SZ/phi)

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