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Zugang zum Netz gehört einfach dazu

über Lücken in der Internet-Versorgung

Madeleine Siegl-Mickisch

Ein leistungsfähiger Internet-Anschluss als Luxus für Computerfreaks wie etwa der teure Sportwagen für Autonarren? Die Zeiten sind vorbei. Um von A nach B zu kommen, tut es auch ein Klein- oder Mittelklassewagen. Aber ohne Internet kommt fast keiner mehr aus. Das gehört heute dazu wie Strom und Warmwasser aus der Wand.

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Schon Grundschüler suchen im Internet nach Informationen für Unterricht und Hausaufgaben. Und auch die ältere Generation hat das Netz mittlerweile für sich entdeckt. Zuweilen notgedrungen. Wenn die nächste Bankfiliale weit weg ist, hat man sich irgendwann doch überwunden, auf Online-Banking umzustellen. Und wenn’s Kinder oder Enkel in alle Welt verschlagen hat, hilft das Internet, miteinander in Kontakt zu bleiben. Von denen, die es beruflich brauchen, gar nicht zu reden.

Deshalb ist klar: Der Ausbau des Netzes muss weitergehen. Hier muss die Politik Druck auf die Netzbetreiber machen und wo nötig auch mit Fördermitteln helfen. Denn der Zugang zum Netz gehört heute genauso zur Infrastruktur wie Abwasserleitungen und Straßen, in die ja auch öffentliche Gelder fließen.