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Zum Abwasser-Streit in Ralbitz-Rosenthal

Am 30. März dieses Jahres beschloss der Gemeinderat Ralbitz-Rosenthal, den Austritt aus dem Abwasserzweckverband Am Klosterwasser (AZV) prüfen zu lassen. Seit April besteht die Arbeitsgruppe Abwasser der Kommune.

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Am 30. März dieses Jahres beschloss der Gemeinderat Ralbitz-Rosenthal, den Austritt aus dem Abwasserzweckverband Am Klosterwasser (AZV) prüfen zu lassen. Seit April besteht die Arbeitsgruppe Abwasser der Kommune. Sie widmet sich intensiv den aktuellen Fragen.

Am 29. Juni gab man das Gutachten an die Firma RCU Krauschwitz in Auftrag.

Am 4. Oktober stellte deren Geschäftsführer wesentliche Inhalte in nichtöffentlicher Gemeinderatssitzung vor. Wesentliches Fazit der Untersuchung war: Eine Entsorgung in Eigenregie der Gemeinde ist wirtschaftlich unvertretbar.

Bürger der Kommune Ralbitz-Rosenthal können in das Gutachten der RCU Unternehmensberatung GmbH Einsicht nehmen. Dies kann zu den Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Rosenthal geschehen.

Auszug aus der Gemeindezeitung zum Sachverhalt: „Betreffend unsere Abwassergebühren im Rahmen der Mitgliedschaft sind wir nicht schutzlos den Entwicklungen der Kosten und Gebühren oder eventuellen Risiken durch außergewöhnliche Belastungen ausgeliefert.“

Nach der veränderten Fördermittelpolitik des Freistaates (die nun auch kleine Abwasserlösungen fördern will/d.A.) wolle man „quasi mit Argusaugen“ darauf achten, dass alle weiteren Investitionen im Bereich Abwasser vernünftig und für unsere Bürger auch rentabel bleiben“, heißt es seitens der Gemeinde.