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Pirna

Zum Campen ab in die Röhre

Am Elbefreizeitland in Königstein können Urlauber in Abwasserröhren nächtigen. In Sachsen ist das bislang einmalig.

Schlafen in einem Abwasserrohr? Auf dem Campingplatz am Treidlerweg in Königstein ist das möglich – und bislang einzigartig in ganz Sachsen. © Daniel Schäfer

Ein Hotelzimmer muss nicht immer eckig sein. Das zeigt seit dieser Saison der Campingplatz am Treidlerweg in Königstein. Auf dem Areal, das zum Elbefreizeitland gehört, können Urlauber neuerdings zum Schlafen in eine Röhre kriechen. Ein Abwasserrohr, um genau zu sein. Sieben dieser tonnenschweren Betonhöhlen haben Eigentümerin Diana Maribel Blanco Reynoso und ihr Mann Frank Nuhn im Frühling nach Königstein transportieren lassen. Die Betonröhren stammen aus Leipzig. Dort werden sie gebaut, um später im Erdboden versenkt zu werden. Eigentlich. In Königstein werden sie zweckentfremdet. Nuhn und sein Team haben die Röhren zu Doppelzimmern umgebaut – einfach, aber funktional. Die Kanalrohre sind so hoch, dass man als normal großer Urlauber aufrecht darin stehen kann. Das breite Doppelbett nimmt die gesamte Breite des Raumes ein. Strom und Licht gibt es. Die Wand hinter dem Bett hat ein Fenster. Der Eingang ist fast komplett verglast. Die Tür ist so groß wie die Röhre und öffnet sich nach außen. Vom Bett hat man deshalb einen schönen Blick hinab zur Elbe.

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