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Zum Parkkonzert gibt es Sekt

„Sächsische Parkträume“ – ein Projekt zur Landesgartenschau 2006 – laden zu Pfingsten ein in den Park Seerhausen vor den Toren von Riesa.

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Von Peter Noack

Am Pfingstwochenende soll sich der Seerhausener Park seinen Besuchern schon in einer neuen Gestaltung präsentieren. Im Rahmen der Landesgartenschau 2006 in Oschatz wird auch dieser Park in Anlehnung an sein historisches Aussehen verändert. Teile der „Sächsischen Parkträume“ – so der Titel des Projektes – sind schon fertig gestellt. Die historische Kastanienallee ist wieder entstanden und dürfte zu Pfingsten in voller Blüte stehen.

Neu sind auch 31 Lindenbäume. Um das entsprechende optische Bild termingerecht präsentieren zu können, wurden sieben Meter hohe Linden gepflanzt, die immerhin schon seit 15 Jahren grünen und blühen. Der Förderverein Seerhausen möchte seinen Gästen diese erste Etappe der Rekonstruktion in einem würdigen Umfeld präsentieren.

Postkutsche startet nach Hof

„Einen historischen Leckerbissen für die Freunde der alten Poststraße können wir am Sonnabendmorgen anbieten, denn dann startet hier eine Postkutsche in Richtung Hof. Wir laden mit einem kleinen Konzert mit dem Rondo Piccolo von der Musik- und Kunstschule Riesa-Großenhain zur Abfahrtszeremonie ein“, sagt Dirk Zschoke, der Vorsitzende des Fördervereins. Zu einer Sternfahrt an den Pfingstfeiertagen starten drei Postkutschen in Eisleben, Kranichfeld bei Weimar und in Seerhausen. Der Mitteldeutsche Rundfunk begleitet die drei Kutschen auf ihrer Fahrt und berichtet täglich ab 19 Uhr darüber. Abfahrt in Seerhausen ist 7.45 Uhr an der Schlosskapelle.

Zum traditionellen Parkkonzert erwartet die Neue Elbland Philharmonie die Liebhaber der klassischen Musik am Pfingstmontag. Mit seinem Programm „Elbintervalle“ präsentiert der Klangkörper Werke von Johann Strauß, Franz von Suppé und Robert Stolz. Um 15 Uhr beginnt das heitere Pfingstkonzert, und auch dafür hat sich der Förderverein etwas Besonderes einfallen lassen. „Als Dankeschön an die Konzertbesucher werden wir sie mit einem Glas Sekt begrüßen“, verrät Dirk Zschoke. Mit 600 Besuchern rechnet der Veranstalter. Auch der Konzertplatz ist während der Rekonstruktionsmaßnahme neu gestaltet worden. Die sehr seltene Kaukasische Flügelnuss (pterocarya fraxinifolia) wurde ausgelichtet und vom Unterwuchs befreit. Das schaffte auf dem Veranstaltungsplatz mehr Raum.

Gaststätte ebenfalls offen

Die Parkgaststätte ist ebenfalls wieder geöffnet. Das vom Förderverein betriebene Restaurant lädt von Donnerstag bis Freitag in der Zeit von 17 Uhr bis 22 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 Uhr bis 22 Uhr durstige und hungrige Gäste ein. Besonders begehrt dürfte dort wohl ein Platz auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den barocken Park sein.