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Demonstrieren? Ja! Pöbeln? Nein!

Das Hinterfragen von Krisenmaßnahmen ist richtig und wichtig. Aber nicht in einem Boot mit Verschwörungsgläubigen und Demokratiefeinden. Ein Kommentar.

Von Oliver Reinhard
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Feuilleton-Redakteur Oliver Reinhard kommentiert die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen.
Feuilleton-Redakteur Oliver Reinhard kommentiert die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. © Sebastian Gollnow/dpa/SZ

Hätten Sie’s gedacht? Die größten Proteste gegen den staatlichen Umgang mit der Corona-Pandemie formieren sich nicht im Osten des Landes, wie man es nach all den Jahren der „Widerstand“-ler und „Merkelmussweg“-idisten gedacht hätte. Nur im Westen strömen wahre Massen auf „Corona-Demos“, in München Tausende, in Stuttgart Zehntausend. Auf den zweiten Blick ist das weniger verwunderlich: Das Epizentrum der sogenannten Wutbürger ist dorthin zurückgekehrt, wo es einst seinen Anfang hatte, bei der Bewegung „Stuttgart 21“.

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